Viertelsieg für Schönau im Mühlkreis beim OÖ. Ortsbildpreis
SCHÖNAU IM MÜHLKREIS. Gleich zwei Auszeichnungen erhielt Schönau im Mühlkreis beim OÖ. Ortsbildpreis 2026: Das „Neue Ortszentrum mit klimafittem Ortsplatz“ wurde im Rahmen der OÖ. Ortsbildmesse in Kleinzell zum Viertelssieger im Mühlviertel gekürt und gewann auch den erstmals vergebenen Publikumspreis.

Das prämierte Projekt ist aus einem umfassenden Bürgerbeteiligungsprozess hervorgegangen. Mit dem neuen Ortszentrum wurde ein zentraler Treffpunkt geschaffen, der verschiedene öffentliche Einrichtungen miteinander verbindet und gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert.
Besondere Akzente setzen schattenspendende Pflanzinseln sowie das Schwammstadt-Prinzip. Damit verbindet der neu gestaltete Ortsplatz eine attraktive Aufenthaltsqualität mit Maßnahmen zur Klimaanpassung und einem nachhaltigen Umgang mit Regenwasser.
Beim erstmals vergebenen Publikumspreis konnten die Oberösterreicher selbst aus 16 nominierten Projekten ihren Favoriten wählen. Die Entscheidung fiel auf Schönau im Mühlkreis. Damit erhielt die Gemeinde neben dem Viertelssieg auch die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung.
Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner betonte bei der Verleihung die Bedeutung der Bevölkerung für eine erfolgreiche Dorf- und Stadtentwicklung. Die doppelte Auszeichnung für Schönau zeige, wie wichtig Projekte seien, die gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt und umgesetzt werden.
Der OÖ. Ortsbildpreis wurde 2026 bereits zum sechsten Mal vergeben. Neben Schönau im Mühlkreis wurden Geboltskirchen, Waldkirchen am Wesen und St. Ulrich bei Steyr als Viertelssieger ausgezeichnet. Landessieger wurde Schenkenfelden mit dem Projekt „Marktschank – unser GH in Schenkenfelden“.








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