Großübung „Busunfall“ in Freistadt - Einsatzkräfte proben den Ernstfall
FREISTADT. Der Feuerwehrmedizinische Dienst des Bezirks Freistadt übte gemeinsam mit Feuerwehren, Rotem Kreuz, Behörde und Polizei den Katastrophenschutz.

Auf dem Betriebsgelände der Firma Haberkorn in Freistadt fand eine groß angelegte Katastrophenschutzübung statt. Angenommen wird ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Reisebus mit zwei Schulklassen und ein Traktor zusammenstoßen. Rund 46 Verletzten-Darsteller – darunter etwa 38 Jugendliche – machen das Szenario für die Einsatzkräfte so realistisch wie möglich.
Im Einsatz stehen mehrere Feuerwehren des Bezirks, der Feuerwehrmedizinische Dienst (FMD), das Rote Kreuz, die Behörde sowie die Polizei. Geübt werden die Erkundung und Führung an der Einsatzstelle, die Rettung und Erstversorgung zahlreicher Verletzter, die Sichtung (Triage) und der Betrieb von Behandlungsstellen ebenso wie das Personen-Leit-System (PLS) – also die lückenlose Erfassung und Zusammenführung aller betroffenen Personen. Bereits am Vormittag stand im Klinikum Freistadt ein Fachvortrag zum Großschadensmanagement auf dem Programm.
Starke Partner
Möglich wird eine Übung dieser Größenordnung erst durch die volle Unterstützung der Firma Haberkorn. Das Unternehmen stellt sein Betriebsgelände zur Verfügung und ermöglicht es, die Übung gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr Haberkorn zu planen und durchzuführen. Die enge Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr und die Ortskenntnis vor Ort sind ein wesentlicher Baustein für einen sicheren und realistischen Übungsablauf.
Für das leibliche Wohl der vielen ehrenamtlichen Helfer sowie der Statisten sorgt das Klinikum Freistadt beim Fachvortrag, das Rote Kreuz Freistadt mit der Feldküche vor Ort und die Brauerei Freistadt, die die Getränkeversorgung für den Übungstag unterstützt.
Zusammenarbeit
„Nur im gemeinsamen Üben zeigt sich, wie gut die Zusammenarbeit aller Organisationen im Ernstfall funktioniert. Dass wir dafür das Gelände und die Betriebsfeuerwehr der Firma Haberkorn nutzen dürfen und von der Brauerei Freistadt bei der Verpflegung unterstützt werden, ist für uns ein großer Rückenwind – dafür danken wir herzlich,“ sagt Peter Wienerroither, Bezirksfeuerwehrarzt und Übungsleitung. Ziel des Tages ist es, Abläufe zu festigen, Schnittstellen zwischen den Organisationen zu erproben und wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall zu sammeln – damit im Fall der Fälle jeder Handgriff sitzt.








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