Pflegeheime im Bezirk Freistadt ab Ende September erstmals voll belegt
BEZIRK FREISTADT. Ab September können alle alle Betten der Langzeitpflegeplätze in den Alten- und Pflegeheimen im Bezirk belegt werden. Für den Sozialhilfeverband (SHV) Freistadt ist diese Situation vor allem eines: Ein Grund, den Menschen Danke zu sagen, die tagtäglich dafür sorgen, dass Pflege und Betreuung im Bezirk in diesem Umfang möglich sind.

Vier Häuser – Freistadt, Lasberg, Pregarten und Unterweißenbach – betreibt der SHV selbst. Hinzu kommen FraDomo in Rainbach und das Haus für Senioren des Diakoniewerks in Bad Zell, deren Langzeitpflegeplätze ebenfalls über den SHV finanziert werden.
„Hinter jedem einzelnen dieser Betten stehen Menschen“, betont SHV-Obfrau und Bezirkshauptfrau Andrea Wildberger. Ihr Dank gelte nicht nur Pflege und Betreuung, sondern auch Küche, Reinigung, Wäscherei, Verwaltung und Technik. „Jede und jeder Einzelne trägt dazu bei, dass unsere Bewohner nicht einfach versorgt werden, sondern ein Zuhause haben.“
Erstmals Vollbelegung in Freistadt
Besonders hervorgehoben wird die Entwicklung im Bezirksseniorenheim Freistadt. Seit dem Bezug des Neubaus 2019 war das Haus noch nie vollständig ausgelastet. Nun sind erstmals alle Plätze belegt.
Für Wildberger sind gute Arbeitsbedingungen ein wichtiger Faktor: „Pflegeplätze nützen uns nur dann etwas, wenn wir auch die Menschen haben, die diese Plätze mit Leben füllen und professionelle Pflege ermöglichen.“ Dazu zählen unter anderem mitarbeiterorientierte Dienstpläne, Aus- und Fortbildung sowie Angebote zur Stärkung des Miteinanders.
Sozialregion Freistadt 2040
Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die kommenden Jahre. Mit der Sozialregion Freistadt 2040 soll das Zusammenspiel von professionellen Angeboten, Gemeinden, Angehörigen, Vereinen, Ehrenamt und Nachbarschaft weiterentwickelt werden. „Es sind oft keine riesigen Projekte. Es ist der gemeinsame Mittagstisch. Ein Seniorentreff. Jemand, der einen älteren Menschen besucht. Eine Gemeinde, die Menschen zusammenbringt. Eine Nachbarin, die hinschaut. Und natürlich sind es unsere professionellen Mitarbeiter, die da sind, wenn Betreuung und Pflege notwendig werden.“ Ziel ist, Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.
„Wir werden die Herausforderungen der nächsten Jahre nicht mit einer einzigen Maßnahme lösen. Aber wir gehen Schritt für Schritt und das gemeinsam“, sagt Wildberger abschließend.








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