Wenn beim „Lehner im Hoart“ die Fahne weht, sind die „Mentscha“ da
KEFERMARKT. Wenn beim „Lehner im Hoart“ in Kefermarkt die rot-weiß-rote Fahne weht, steckt dahinter eine ganz persönliche Tradition – die besondere Begrüßung der weit gereisten Töchter Michaela und Andrea. Bericht von Karlheinz Sandner

Wenn in Harterleiten (Gemeinde Kefermarkt) an der Straße nach Pregarten die rot-weiß-rote Fahne aus einem Fenster des Erbhofes von Josef und Elisabeth „Lisi“ Linskeseder, vulgo „Lehner im Hoart“, hängt, muss nicht unbedingt der 1. Mai, der Nationalfeiertag, Fronleichnam oder ein anderer festlicher Anlass dafür sein. Viele mit Auto oder Eisenbahn Vorbeifahrende fragen sich aber nach dem Warum.
Das kann Vater Sepp leicht aufklären: „Immer wenn Michaela, die seit sechs Jahren als Kindergartenpädagogin in Bahrains Hauptstadt Manama am Persischen Golf lebt oder ihre Zwillingsschwester Andrea aus London, wo sie seit sechzehn Jahren im Human Ressource Management tätig ist, zu Besuch kommen, so ist das schon eine besondere Begrüßung wert.“ Die Mutter Lisi ergänzt: „Vor dem Parlament wird ja auch, wenn das Plenum tagt, die Staatsflagge gehisst. Bei uns wissen dann auch für die Dauer des ganzen Aufenthaltes alle: Aha, d´Mentscha san wieder amoi då!“








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden