Freistädter Gemeinderat beschließt neue Parkgebühren und Sauna-Modell
FREISTADT. Der Gemeinderat von Freistadt hat eine neue Parkraumbewirtschaftung für die ÖTB-Wiese und den angrenzenden Parkplatz gegenüber dem Hexenhäusl beschlossen. Ab Jahreswechsel gilt dort eine gebührenpflichtige Kurzparkzone mit einer Höchstparkdauer von drei Stunden. Insgesamt stehen 206 Stellplätze zur Verfügung.

Für Anrainer sowie Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Umfeld sind Ausnahmeberechtigungen vorgesehen. Die Regelung orientiert sich am Parksystem der Innenstadt. Details zu Geltungszeiten und Tarifen sollen in der Gemeinderatssitzung am 14. Dezember beschlossen werden. Eine Jahresparkkarte für Bewohner soll sich am Innenstadt-Tarif von derzeit 186,70 Euro orientieren. Berechtigte können die Karten ab 15. Dezember im Rathaus beantragen. Außerhalb der Gebührenzeiten, zum Beispiel bei Abendveranstaltungen in der Messehalle, bleibt das Parken kostenlos.
Auch am Parkplatz Zaglau ändert sich die Regelung: Die 30 Stellplätze werden künftig um 20 Euro pro Monat vermietet. Die Vormerkliste ist bereits voll.
Sauna mit neuem Betriebsmodell
Einstimmig beschlossen wurde zudem ein neues Betriebs- und Tarifmodell für die Freistädter Sauna. Hintergrund ist ein jährlicher Abgang von rund 100.000 Euro. Trotz eines bereits Anfang 2026 eingeführten Sparmodells kamen im ersten Halbjahr nur rund 1.200 Besucher – etwa die Hälfte der für einen kostendeckenden Betrieb nötigen Zahl.
Künftig konzentriert sich der Betrieb auf die mittlere Ebene. Geöffnet bleibt die Sauna ab 27. Oktober dienstags, freitags und samstags von 13 bis 20.30 Uhr. Angeboten werden Wald- und Biosauna sowie Dampfbad, die Panoramasauna bei entsprechender Nachfrage.
Der Tageseintritt kostet künftig 20 Euro, die Saisonkarte 599 Euro. Wie es mit der Sauna langfristig weitergeht, hängt wesentlich von der Nachfrage ab.
„Wir wollen die Sauna auch weiterhin als attraktives Angebot für die Menschen in Freistadt erhalten. Mit dem neuen Modell setzen wir auf einen wirtschaftlicheren Betrieb und schaffen gleichzeitig die Grundlage dafür, dass die Sauna auch in Zukunft eine Perspektive hat. Jetzt hoffen wir auf eine gute Nachfrage und viele Besucher in der kommenden Saison“, betont Bürgermeister Christian Gratzl.








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