Weltmilchtag: "Regionale Lebensmittel sind wie gepflegte Kulturlandschaft am Teller"
BEZIRK FREISTADT. Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni besuchen die Ortsbäuerinnen des Bezirkes Freistadt die Wirte in ihrer Gemeinde.

Die Bäuerinnen im Bezirk Freistadt, mit Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger an ihrer Spitze, sind überzeugt, dass heimische Milch untrennbar mit Naturlandschaft verbunden ist. Daher bekräftigen sie anlässlich des Weltmilchtages, gemeinsam mit den Wirten in ihrem Umfeld, den Bezug zur regionalen Produktion.
„Für mich ist der Schulterschluss der bäuerlichen Produzenten mit den Wirten wichtig „, ist Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger überzeugt, denn die Verwendung von regionalen Lebensmitteln in den Wirtshausküchen symbolisiert für mich sozusagen gepflegte Kulturlandschaft am Teller.
Regionale Produktion
Es geht Hand in Hand, denn regionale Produktion schafft auch regionale Schönheit in unserer Umgebung. In der neuen Normalität hoffen wir wieder auf Ausflüge, gemeinsame Unternehmungen in der Natur und anschließende Einkehr bei unseren Gastwirten, wo wir uns mit regionalen Spezialitäten verwöhnen lassen.
„Der Dank der Bäuerinnen gilt auch den Milchbauern und Molkereigenossenschaften, die in schwierigen Zeiten für Kosteneffizienz, stabile Lebensmittelpreise und Zusammenhalt unter den bäuerlichen Betrieben sorgen.“ Mehr als 90 Prozent der heimischen Milchverarbeiter sind genossenschaftlich organisiert. Somit sind die meisten österreichischen Milchbauern auch Eigentümer ihrer Molkerei.
„Die jüngsten Entwicklungen haben gezeigt, dass trotz der schwierigen Marktlage der letzten Jahre und der angespannten Preissituation die heimischen Genossenschaften Stabilität und Sicherheit für die Milchbauern geben und somit auch die Selbstversorgung mit Milchprodukten garantieren“, sagt Bezirksbäuerin Miesenberger. „Gegenseitige Wertschätzung ist eine gute Grundlage für ein gutes Miteinander. Das brauchen wir, um gestärkt in die Zukunft zu blicken,“ betont Miesenberger abschließend.


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01.06.2021 18:58
Regional
Leider gibt es "Schwarze Schafe", die irgend einen billigen Dreck kaufen und dann als Eigenprodukte vom Hof als teure Bio-Eigenproduktion verkaufen. Dagegen wird es nie ein Mittel geben, so lange es darauf keine Strafen eigentlichen Strafen gibt. Mein Vorschlag: Bei Zuwiderhandeln im Bio-Bereich: Lebenslanges Berufsverbot und Aberkennung sämtlicher mit der Berufsbezeichnung "Bauer" verbundenen Rechte (Steuern, Förderungen, StVO...). Bauern haben von jeher die gesetzliche Pflicht, das Volk mit gesunden oder gesundheitsfördernden Produkten zu versorgen. Daher stammen auch die - in diesem Fall - gerechtfertigten Vergünstigungen für den Bauernstand.