Unterweitersdorfer Gusenfreude: "Forellen-Bestand soll sich wieder erholen"
UNTERWEITERSDORF. Intensive Bemühungen gibt es von den Unterweitersdorfer Gusenfreunden, Bewirtschafter Willi Wurm mit neun Fischerfreunden, die Forellen-Bestände in der Gusen wieder zu verbessern.

So wurden vor Kurzem im Loibersdorferbach 5.000 Stück gut 1,5 Zentimeter große Bachforellen eingesetzt. Weiters haben die Unterweitersdorfer Gusenfreunde im Gusenzufluss Radingdorferbach einen Besatz mit 100 Forellen und in der Kleinen Gusen (Bereich Gemeindeamt) mit 300 Forellen durchgeführt. Ein Fischfutterautomat, der von Vizebürgermeister Rene Wöckinger laufend nachgefüllt wird, wurde ebenfalls aufgestellt und unterstützt die Aufzucht.
„Wir hoffen, dass sich der Fischbestand in der Gusen mit diesen Maßnahmen wieder erholt, hat er doch in den letzten 15 Jahren unter der Fischreiher- und Fischotterpopulation stark gelitten“, so Bewirtschafter Willi Wurm. „Wir hoffen, dass die Maßnahmen wirken und man wieder viele Fische in der Gusen beobachten kann. Von den Gusenfreunden werden jährlich nur gut drei Kilo gefangen.“
Fischotter und Fischer sind keine Freunde
Willi Wurm ist die Überpopulation des Fischotters ein Dorn im Auge: „Der Fischotter kann bis zu 16 Kilo Gewicht erreichen und frisst täglich gut zehn Prozent seines Eigengewichts. Einen großen Teil seines Beutespektrums stellen Fische dar. Auch andere Tiere werden vom Fischotter gejagt: Blässhühner, Enten, Möwen, Bisamratten, Schermäuse, Kaninchen, Schnecken, Frösche, Schlangen, Flusskrebse und Insekten. Das erklärt auch, warum in der Gusen keine Bisamratten und Schlangen mehr zu sehen sind. Von den kleinen Enten, die oft nur wenige Wochen alt werden, ganz zu schweigen.“


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