VCÖ-Mobilitätspreis: "Mühlferdl" hat Anteil an 5,2 Millionen emissionsfreien Autokilometern
BEZIRK FREISTADT. Die Plattform Carsharing Österreich ist mit dem Projekt „Roaming“ Gesamtsieger des 30. VCÖ-Mobilitätspreises Österreich. Der „Mühlferdl“ ist Gründungspartner und von Anfang an dabei.

Insgesamt betreiben die elf bei Carsharing Österreich teilnehmenden Betriebe in sechs Bundesländern mehr als 90 e-Carsharing-Fahrzeuge, die mit Ökostrom geladen werden. Geschätzt werden damit rund 500 private Fahrzeuge ersetzt.
340.000 Liter fossiler Treibstoff eingespart
Kurz zusammengefasst wurden bisher 5,2 Millionen emissionsfreie Kilometer von den Nutzern der Carsharing Österreich Partnerbetriebe zurückgelegt und damit eine Einsparung von einer Million Kilogramm an Treibhausgasen bzw. rund 340.000 Liter fossilem Treibstoff erzielt. „Das vom VCÖ ausgezeichnete Projekt Roaming hat sich unter 375 Einreichungen durchgesetzt. Seit 1. Juli 2021 ist es damit möglich, dass unsere Mühlferdl-Kunden über unsere gemeinsame Buchungsplattform betriebsübergreifend alle 90 Fahrzeuge teilen und zu einem einheitlichen Tarif nutzen können“, so Jakob Hattinger, EBF-Mitarbeiter und Projektmanager von Mühlferdl. Der innovative Ansatz besteht darin, dass es im Bereich e-Carsharing für die Nutzer das sogenannte „one face to the customer“ gibt. Nutzer registrieren sich einmalig bei ihrem lokalen e-Carsharing Anbieter und können alle anderen e-Carsharing-Fahrzeuge, die im System mit dabei sind, österreichweit nutzen.
Einheitlicher Tarif für ganz Österreich
Sie bekommen auch monatlich nur eine Rechnung gestellt, welche die betriebsübergreifenden E-Carsharing Nutzungen bei anderen Betreibern auf Basis eines einheitlichen, österreichweit gültigen Roaming-Tarifs inkludiert. Das E-Carsharing bietet Möglichkeiten E-Mobilität einfach und preiswert zu erfahren. Durch die Vernetzung der Carsharing-Angebote können die Nutzer überall mobil sein. Es kann jeder E-Carsharing-Anbieter mitmachen.


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