Caritas: Treffpunkt für pflegende Angehörige in Unterweißenbach
UNTERWEISSENBACH. Die Caritas-Servicestelle Pflegende Angehörige bietet ab Juni in Kooperation mit der Sozialberatungsstelle Unterweißenbach vom SHV Freistadt einmal im Monat um 19 Uhr im Pfarrheim Unterweißenbach (Markt 13) einen Treffpunkt für pflegende und betreuende Angehörige an.

Das erste Treffen findet am Dienstag, 28. Juni, statt. Um Anmeldung unter der Tel. 0676/87762438 oder nadine.tscholl-jagersberger@caritas-ooe.at wird gebeten. Caritas-Mitarbeiterin Nadine Tscholl-Jagersberger und SHV-Mitarbeiterin Elke Röblreiter leiten die Treffen, bei denen es Austauschmöglichkeiten für die Teilnehmer und Informationen rund um die Pflege zuhause gibt. Zu Beginn der Treffen gibt es immer einen Input von unterschiedlichen Organisationen zu einem bestimmten Thema.
Beim ersten Treffen am Dienstag, 28. Juni, gibt es einen Input von der Demenzservicestelle der Volkshilfe Schwertberg. Die Betreuung und Pflege eines nahen Angehörigen bringt viele Herausforderungen mit sich. Durch die vielen Aufgaben bleibt weniger Zeit für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse. Oft kommt es auch zum Rückzug aus dem Freundeskreis und manchmal auch zu familiären Konflikten, sodass das Gefühl entsteht, mit allem alleine zu sein. Auch können pflegende Angehörige oftmals ihre Gedanken und Sorgen ihrem Umfeld nicht mitteilen. Deshalb organisiert die Caritas Treffpunkte für pflegende und betreuende Angehörige, wo es die Möglichkeit zum Reden, Zuhören und gegenseitigen Stärken gibt. Denn im Alltag ist es fast immer umgekehrt: Es dreht sich meist alles um die zu Pflegenden.
Bei den Treffpunkten stehen die betreuenden Personen im Mittelpunkt. „Der Austausch mit Menschen, denen es ähnlich geht, die in ähnlichen Situationen sind und oft Gleiches erleben, kann entlastend sein“, sagt Nadine Tscholl-Jagersberger von der Caritas-Servicestelle Pflegende Angehörige in Freistadt. „Wir können voneinander lernen und knüpfen neue Bekanntschaften. Die Pflegenden erhalten außerdem von uns Tipps und Informationen, die den Alltag erleichtern können.“ Anfangs gibt es oft eine Hemmschwelle, doch mit der Zeit erlebt jeder, dass es befreiend ist, sich die Sorgen und Nöte von der Seele zu reden. Die Gruppen-Leiterinnen raten allen Angehörigen, mit ihren Sorgen nicht alleine zu bleiben und beim Treffpunkt vorbeizuschauen. Weitere Termine: 20. September, 18. Oktober, 15. November und 20. Dezember


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