OÖ Garten-Trophy 2023: Bad Zeller haben den schönsten Gemüsegarten
OÖ/BAD ZELL. Den Titel des „Schönsten Gemüsegartens“ in Oberösterreich im Rahmen der OÖ Garten-Trophy 2023 holte sich der Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgarten Bad Zell.

Mit weit über 280 Teilnehmern und etwa 2.500 Fotoeinsendungen hatte die Jury auch bei der Garten-Trophy 2023 wieder die Qual der Wahl. Nach der Kür der Bezirkssieger im Rahmen der der diesjährigen Gartenlandtour wurden nun die Landessieger in der Gartenbauschule Ritzlhof ausgezeichnet. Gesucht waren die buntesten Balkonkästen, die prächtigsten Gärten und die üppigsten Gemüsegärten Oberösterreichs – und das natürlich alles möglichst im Einklang mit der Natur.
Natur, Erholung und Lernen
„Unsere Gärten sind Plätze der Erholung, der Natur, aber auch des Lernens. Es ist wichtig, dass wir uns auch im Garten mit dem Schutz von Boden, Umwelt und Klima auseinandersetzen und uns überlegen, wo und wie wir einen Beitrag leisten können. Ich bin überzeugt, wenn wir alle aktiv werden, kann gemeinsam viel bewegt werden“, betont Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Schirmherrin der Initiative ‚Natur im Garten‘ anlässlich der OÖ Garten-Trophy. „Das Garteln und insbesondere das Anbauen und Ernten von Obst, Gemüse und Kräutern im eigenen Garten ist mittlerweile auch wieder in der jüngeren Generation angekommen. Wer es hautnah miterlebt, wie Obst und Gemüse wächst und gedeiht, der hat auch eine höhere Wertschätzung gegenüber allen anderen Lebensmitteln“, ist Rosemarie Ferstl, Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ, überzeugt.
In der Kategorie „Schönstes Bauernhaus“ hat die Familie Kienesberger aus Steinhaus mit eindrucksvollem Blumenschmuck die Jury überzeugt. Das „Schönste Wohnhaus“ samt stilvoller Gartenanlage steht in Haslach und gehört der Familie Eckerstorfer. Den „Schönsten Garten“ unseres Landes betreuen Gisela und Ludwig Mittermaier in Eggerding.
Der Titel für den „Schönsten Gemüsegarten“ geht an den Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgarten Bad Zell. Dort bewirtschaften etwa zehn Gartenfreunde seit 2014 eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern in der Gutauerstraße. Neben der Freude, selbst Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen anzubauen und zu ernsten, steht vor allem der Weg dorthin im Vordergrund, das Miteinander-Gärtnern, der Austausch von Wissen oder selbstgezogenen Pflanzen. Der Garten ist ein kommunikativer Begegnungsort, der den Beteiligten durch die Selbstversorgung zumindest teilweise Kontrolle und Transparenz über die konsumierten Lebensmittel zurückgibt. Entstanden ist der Gemeinschaftsgarten unter anderem aus dem Tu Was-Projekt der Mühlviertler Alm.


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