Freistadts Faustballer mit weißer Weste nach Doppelrunde
FREISTADT. In den ersten beiden Spielen der Herbstsaison kann sich Freistadt sowohl gegen Urfahr (4:3), als auch gegen Kremsmünter (4:0) durchsetzen. Damit starten die Jungs von Trainer Andreas Woitsch trotz einiger Hoch und Tiefs mit zwei wichtigen Siegen in die neue Meisterschaft.

Am Samstag startete Freistadt gegen Urfahr wie aus der Pistole geschossen. Eine starke Abwehr und präzise Angriffe brachten den Gegner zum Verzweifeln und Freistadt ging schnell mit 2:0 in Sätze in Führung. Im dritten Satz sahen sich die Freistädter bei einer Drei-Punkte-Führung schon als der sichere Sieger und verloren den Fokus. Urfahr nutzte das beinhart aus und gewann die folgenden drei Sätze.Nach einer Ansprache von Trainer Andreas Woitsch konnte sich das Team aber noch einmal fokussieren und brachte das Spiel knapp aber doch mit 4:3 in Sätzen nach Hause.
„Wir hatten im ersten Satz viel Glück bei einer Schiedsrichterentscheidung und konnten einen bereits verloren geglaubten Satz noch drehen. Im weiteren Verlauf ließen wir den Gegner aufgrund mangelnder Konzentration aber zur Hochform auflaufen und mussten über großen Kampf wieder zurück ins Spiel finden. Gott sei Dank haben wir mittlerweile die Klasse, dass uns das gelingt“, zeigt sich Abwehrspieler Klaus Thaller erfreut über den Sieg, aber auch kritisch über den verlorenen Fokus während des Spiels.
Geschwächtes Kremsmünster
Bereits am Sonntag wartete mit Kremsmünster der Feldmeister des Vorjahres. Die Kremstaler, die ohne ihren nominellen Hauptangreifer Klemens Kronsteiner antraten, versuchten mit dem Angriffsduo Winterleitner/Winterleitner die Freistädter in Bedrängnis zu bringen.
Bei widrigen Wetterbedingungen starteten die Freistädter, wie bereits am Vortag, sehr konzentriert und ließen dem Gegner in den ersten beiden Sätzen keine Chance. Erst im dritten Satz fand Kremsmünster besser ins Spiel und forderte Freistadt bis zum Äußersten. Dieser Satz ging erst in der Verlängerung mit 15:14 an Freistadt. Im vierten Satz war es vor allem Kapitän Jean Andrioli, der mit wichtigen Servicepunkten die Freistädter auf die Siegerstraße brachte. Auch dieser Satz ging an Freistadt und somit gewannen sie mit 4:0.
„Bei solch schwierigen Bedingungen ist es immer wichtig, die Konzentration möglichst hoch zu halten und mindestens zwei bis drei Bälle mehr abzuwehren als der Gegner. Das ist uns heute großteils gelungen und somit haben wir dieses Spiel verdient gewonnen“, ist Abwehr-Youngster Nico Voit mit der gezeigten Leistung der Mannschaft über weite Strecken zufrieden.
Weiter geht's nächste Woche gegen Bozen. Die Südtiroler sind die große Unbekannte in der Liga, da man nie weiß, mit welcher Besetzung sie auftreten. Freistadt muss in dieser Auswärtsrunde vor allem in der Defensive auf eine perfekte Abwehr zählen können .Die zwei Punkte im Kampf um den Herbstmeistertitel sind aber fix eingeplant.


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