Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

FREISTADT. Als jüngster österreichischer Top-Spieler aller Zeiten mischt der 15-jährige Maris Newerkla aus Freistadt die Spitze der österreichischen Pétanque-Szene auf.

Maris Newerkla spielt leidenschaftlich gerne Pétanque. Fotos: Überegger
  1 / 3   Maris Newerkla spielt leidenschaftlich gerne Pétanque. Fotos: Überegger

„An Pétanque gefällt mir, dass man mit Präzision und Konzentration spielen muss. Beim Spiel bin ich total fokussiert, da gibt es nur mehr die Kugeln und mich“, beschreibt Maris Newerkla die Faszination des Sports, der im Pétanque Sport Verein Freistadt (PSV) bereits eine große Anzahl von begeisterten Anhängern jeden Alters gefunden hat.

Ein Sport, der Spaß macht

„Einerseits kann Pétanque in einer netten Runde mit Freunden einfach nur ein großer Spaß sein, andererseits kann man es auch wettkampfmäßig betreiben“, ergänzt das Nachwuchstalent, das sich heuer bereits zahlreiche Platzierungen bei diversen Wettkämpfen erspielen konnte – gerade erst vor Kurzem den Titel Österreichischer Meister im Mixed Doublette mit Paula Kiesenhofer.

Das erste Mal mit dem Sport in Berührung kam Maris mit sieben Jahren bei einem Urlaub auf Korsika. Als sein Vater Nikolaus Newerkla gemeinsam mit Peter Affenzeller 2015 den Pétanque Sport Verein Freistadt gründete, war auch Maris von Anfang an mit Feuereifer dabei. „Aber erst seit gut zwei Jahren trainiere ich regelmäßig etwa dreimal die Woche. Mir taugt, dass meine ganze Familie mitspielt – sogar meine Oma hat schon Pétanque ausprobiert“, sagt der 15-Jährige, der die 6. Klasse des Bundesgymnasiums Freistadt besucht.

Pétanque einfach erklärt

Wie würde Maris einem Laien den Sport erklären? „Ganz einfach dargestellt geht es darum, dass deine drei Eisenkugeln am Ende des Spiels näher bei der kleinen Kugel liegen müssen als jene des Gegners“, sagt der Schüler mit einem Augenzwinkern. Ein guter Pétanque-Spieler müsse jedenfalls beim Spiel stressresistent sein, innerlich ruhig bleiben und sich gut konzentrieren können. „Teamfähigkeit schadet auch nicht, denn das beliebteste Pétanque-Spiel ist drei gegen drei“, hat Maris diese Fähigkeit schon in seiner Funktion als Kapitän eines Volleyball-Teams trainieren können.

Große Erwartungen

„Vor der heurigen Saison habe ich nicht im Traum daran gedacht, dass ich am Ende in der Österreich-Rangliste so weit vorne liegen würde. Mit den Erfolgen stiegen aber meine Erwartungen an mich selbst“, will sich Maris Newerkla weiterhin an der Spitze der österreichischen Pétanque-Spitze halten. Dafür trainiert er fleißig: „Ich habe den riesigen Vorteil, jetzt in der kalten Jahreszeit – dank der Freistädter Halle – nicht mit dem Training pausieren zu müssen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden