Jännerrallye: Es bleibt bei der Absage
BEZIRK FREISTADT. Der Hoffnungsschimmer, den Rallyefans nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen am Montag aufkeimen sahen, hat ausgeglommen: Es bleibt der der Absage der Jännerrallye 2022.

Am Montag hatten die Organisatoren der 36. Auflage der Lkw Friends on the road Jännerrallye 2022 powered by Wimberger die Absage der Motorsportveranstaltung verkündet (Jännerrallye abgesagt). Nachdem die Bundesregierung dann im Laufe des Tages die Lockerung der Corona-Maßnahmen verkündet hatte, glomm wieder Hoffnung bei den Rallyefans auf. Ab 12 .Februar fällt nämlich bei aufrechter 2G-Regel und FFP2-Maskenpflicht die Personenbegrenzung bei Veranstaltungen weg. Bisher waren nur 50 Personen erlaubt gewesen.
Trotzdem keine Absage der Absage
Warum es trotzdem keine Absage der Rallye-Absage gibt, erläutert Pressesprecher Armin Holenia: „Der Knackpunkt war die weiterhin geltende durchgehende FFP2-Maskenpflicht und damit verbunden das Konsumationsverbot, wenn es keine zugewiesenen Sitzplätze gibt. Aber auf 17 Sonderprüfungen Tribünen mit Sitzplätzen aufzustellen, ist schlichtweg unmöglich“, so der Rallye-Pressemann. Auch bei der Bezirkshauptmannschaft hatte man erst nach dem offiziellen Aus für die Jännerrallye 2022 von den ab 12. Februar gültigen Corona-Auflagen erfahren. Für die Feuerwehren wäre mit dem Konsumationsverbot in den Actionzonen eine wesentliche Einnahmequelle weggefallen.
„Es war einfach zu spät“
„Auch wenn man sogar bereit gewesen wäre, die Veranstaltung doch noch zu genehmigen, aber es war einfach zu spät. Alle Zimmer sind storniert, die Winterreifen-Bestellungen abgesagt“, so Holenia weiter. Dafür werde ab sofort mit vollem Elan an der Neuauflage des Rallye-Klassikers im Jahr 2023 gearbeitet.


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