Nach Wirbelsäulenverletzung: Jürgen Pilz feierte Comeback bei der Jännerrallye
LIEBENAU. Nach einer Wirbelsäulenverletzung im Vorjahr kämpfte sich Rallyepilot Jürgen Pilz aus Liebenau erfolgreich in den Rallyesport zurück. Bei der Jännerrallye feierte er sein gelungenes Comeback.

Bei einem Rallye-Unfall im Jahr 2024 zog sich der 33-jährige Liebenauer eine Wirbelsäulenverletzung zu. Doch Anfang Jänner 2025 konnte Jürgen Pilz sein erfolgreiches Comeback bei der Freistädter Jännerrallye feiern.
„Mein Ziel in den vergangenen Monaten war es, wieder in ein Rallyeauto steigen zu können. Dank meiner Physiotherapeutin und meinem Ehrgeiz, dieses Ziel zu erreichen, konnte ich bei der Jännerrallye starten“, so Pilz.
Ohne große Erwartungen gestartet
Pilz ging bei der „Jänner“ ohne große Erwartungen in das erste Rennen. Der erfahrene Manuel Freudenthaler aus Lasberg saß, wie schon unzählige Male zuvor, am Beifahrersitz. „Da wir nicht genau wussten, wie sich die Stöße im Rallyeauto auf Jürgens Wirbelsäule auswirken, begannen wir etwas verhalten,“ schildert Freudenthaler.
Aber bereits auf der zweiten Sonderprüfung übernahm das Duo überraschend die Führung in seiner Klasse, musste diese aber bereits auf der dritten Sonderprüfung wieder abgeben. „Der Schnee war einfach zu verlockend und so ließen wir in den Actionzonen einiges an Zeit liegen - eine spektakuläre Fahrweise ist nicht immer schnell,“ erklärt Pilz mit einem Augenzwinkern. „Mit einem Sieg in der Klasse 7.2 und dem 40. Gesamtrang bin ich bei meinem Comeback aber mehr als zufrieden.“
In einigen Wochen geht es für Jürgen Pilz auf Reha, um danach von der Fahrerseite wieder auf die Beifahrerseite zu wechseln. Die ersten Anfragen von Fahrern für die Rallye-Saison 2025 sind bereits eingetrudelt.


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