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Champions Cup: Freistädter Faustballerinnen verpassen Sprung auf Podest

Mag. Michaela Maurer, 08.03.2026 19:15

FREISTADT. Die Freistädter Faustballerinnen schrammen beim Champions Cup in Grieskirchen am Podest vorbei. 

Union Compact Freistadt (Foto: Stefan Pühringer)
Union Compact Freistadt (Foto: Stefan Pühringer)

Im Vorjahr hatten die Faustballerinnen der Union Compact Freistadt mit derSilbermedaille für Furore gesorgt. Mit einigen verletzungsbedingten Ausfällen undeinem stark verjüngten Team verpassten die österreichischen Meisterinnen von 2025in diesem Jahr aber den Sprung auf das Podest. 

Halbfinale gegen Titelverteidigerinnen

Im Halbfinale hatten ich die Freistädterinnen zum Auftakt des Champions Cup-Wochenendes gegen Titelverteidiger TSV Dennach geschlagen geben müssen (5:11,6:11, 4:11). Einzig im ersten Satz erspielten sich die Union-Faustballerinnen in teilslangen Ballwechseln eine 4:1-Führung. Danach aber schlichen sich im jungen Teamimmer wieder Fehler ein, die das international so erfahrene Team aus Dennach eiskaltausnutzte.

„Wir haben gewusst, dass es nicht leicht wird“, konstatierte Abwehrspielerin Barbara Gutenbrunner nach der Partie. Ihre Mannschaft versuchte es im dritten Abschnitt noch einmal mit personellen Veränderungen, für die Wende zu sorgen – wirklich in Bedrängnis bringen konnten die Österreicherinnen den TSV Dennach aber nicht. „Wir haben phasenweise guten Faustball gezeigt und können stolz auf uns sein. Den Champions Cup zu spielen ist eine große Ehre“, so Gutenbrunner.

Spiel um Bronze

Auch den Finaltag eröffneten die Freistädterinnen mit dem Bronze-Duell gegen denTSV Calw, der sein Semifinale gegen den SVD Diepoldsau-Schmitter ebenfalls mit 0:3verloren hatte. Den besseren Start in die Partie erwischte Freistadt, die mit einer starken Defensive die druckvoll geschlagenen Bälle des TSV gut im Griff hatte und sich so die Satzführung erarbeitete. Auch in den folgenden drei Sätzen sah es so aus, als ob die Freistädterinnen auf Kurs Satzgewinn schienen. Doch ausgerechnet in den entscheidenden Phasen der Sätze gelang es nicht, das Service loszuwerden. So verlor man beim Stand von 1:1 den dritten Abschnitt nach 6:4-Führung mit 6:11, lag auch im vierten Durchgang in Führung (9:6).

Doch erneut drehte Calw nun auf, Calws starke Angreiferin Fenja Stallecker setzte einen Rückschlag auf die Grundlinie und holte so zwei Matchbälle. Nach einem langen Ballwechsel setzte Union-Angreiferin Katharina Teufer den Ball seitlich ins Aus – der Medaillentraum geplatzt. „Wir haben heute eine deutliche Leistungssteigerung zum Halbfinale gezeigt“, war Co-Trainer Andreas Klaffenböck trotz der Niederlage nicht unzufrieen. „Unter dem Strich ist es sich leider nicht ausgegangen. Das ist sehr schade, aber so ist Faustball.“ Sein Blick richtete sich mit dem so jungen Team vielmehr schon auf die Zukunft. „Irgendwann werden wir aber wieder auf dem Treppchen stehen“, so Klaffenböck.  


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