Austrian Open Poomsae - Starke Bilanz für Freistadt und Tragwein
FREISTADT/TRAGWEIN. Gegen starke internationale Konkurrenz präsentierten sich die Taekwondo-Athleten aus Tragwein und Freistadt bei den Austrian Open Poomsae in der Südstadt in Topform und holten mehrere Medaillen.

Die Austrian Open Poomsae in der Südstadt (Niederösterreich) bestätigten erneut ihren Stellenwert als eines der wichtigsten internationalen G1-Weltranglistenturniere im Taekwondo. Rund 500 Athleten aus aller Welt nutzten das Event zugleich als Nominierungsturnier für die Weltmeisterschaften 2026 in Südkorea.
Erfolge für Tragwein
Taekwondo Tragwein konnte ein starkes Gesamtergebnis erzielen: Im Einzelbewerb holte Renate Tischberger nach einer hauchdünnen Niederlage gegen Deutschland – nur wenige Hundertstel fehlten auf den Finaleinzug – die Bronzemedaille. Sabine Müller überzeugte mit einem Halbfinalsieg gegen Finnland und gewann nach einem knappen Finale gegen Deutschland Silber. Lara Grundwald und Marie Gattringer erreichten nach jeweils zwei Siegen (u. a. gegen Kroatien, Ukraine, Ungarn und Tschechien) den neunten Platz.
Auch in den Paarbewerben setzte sich die Erfolgsserie fort: Renate Tischberger und Wolfgang Schaumberger sowie Sylvia Gringer und Gerhard Reinsperger (Stockerau) sicherten sich jeweils die Bronzemedaille, wobei Letztere erst im Halbfinale an Deutschland scheiterten. Im Teambewerb gelang Sabine Müller und Sylvia Gringer gemeinsam mit Leni Niedermayr aus Tirol bei ihrem ersten gemeinsamen Antreten auf Anhieb der Gewinn der Silbermedaille.
Barbara Aistleitner, Sophie Dreiling, Mia Himmelbauer, Felix Hofko sowie das Team Elisabeth Leitner/Magdalena Bertignoll/Nicole Gattringer konnten gute Leistungen zeigen, schafften den Einzug in die nächste Runde jedoch leider nicht.
Rang fünf für Brückl
Andreas Brückl (Askö TKD Freistadt) rundete die Ergebnisse ab: Nach Siegen gegen Serbien und Deutschland musste er sich erst im Viertelfinale dem späteren Sieger aus Malaysia knapp geschlagen geben und belegte Rang fünf.
Stützpunkttrainer Gerhard Heßl bestätigt: „Insgesamt unterstreichen die Resultate die aufstrebend starke Form unserer heimischen Athletinnen und Athleten auf internationalem Niveau“.


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