Medaillenjubel bei Poomsae-WM für Tragweinerinnen
TRAGWEIN/FREISTADT. Die Tragweinerinnen Sabine Müller und Sylvia Gringer sorgen gemeinsam mit ihren österreichischen Teamkollegen bei der Weltmeisterschaft in Chuncheon für starke Auftritte und gleich mehrere Medaillenerfolge.

Gleich mehrfach gab es für die Tragweinerinnen Sabine Müller, Sylvia Gringer sowie den Freistädter Andreas Brückl bei der Poomsae-Weltmeisterschaft 2026 in Chuncheon Grund zum Jubeln. Im Teambewerb der Damen über 60 Jahre gelang Sabine Müller und Sylvia Gringer gemeinsam mit Teamkollegin Leni Niedermayr aus Tirol ein großartiger Erfolg. Das österreichische Trio erkämpfte sich den Vizeweltmeistertitel und damit die Silbermedaille.
Auch im Paarbewerb durfte Sylvia Gringer erneut über Edelmetall jubeln. Gemeinsam mit dem Stockerauer Gerhard Reinsperger sicherte sie sich in der Klasse über 60 Jahre die Bronzemedaille und musste sich nur ganz knapp den Spaniern geschlagen geben.
Medaillen im Einzelbewerb
Dem Ganzen setzte Sabine Müller im Einzelbewerb die Krone auf. Mit starken Leistungen kämpfte sie sich bis ins Halbfinale vor. Dort musste sie sich der späteren Weltmeisterin aus Deutschland nur hauchdünn geschlagen geben. Für ihre hervorragende Vorstellung wurde Sabine mit der Bronzemedaille belohnt – ein großartiger Erfolg auf der größten internationalen Bühne. Zusätzlich gab es für Leni Niedermayr im Einzelbewerb der Damen Ü65 den Vizeweltmeistertitel.
Erfolg für Freistädter
Eine ebenfalls starke Leistung zeigte Andreas Brückl. Im Einzelbewerb der Herren bis 30 Jahre überzeugte der Freistädter mit einer herausragenden Vorstellung und belegte den 17. Platz. Im Synchronbewerb trat Andreas Brückl gemeinsam mit den Niederösterreichern Savo Kovacevic und Tobias Kasparek an. Das österreichische Trio musste sich dem starken Team aus Taiwan nur knapp geschlagen geben und erreichte am Ende den 9. Platz.
Trainer Gerhard Heßl zeigte sich nach den erfolgreichen Wettkampftagen in Chuncheon sehr stolz auf seine Schützlinge: „Die starken Leistungen und die zahlreichen Medaillen seien eine großartige Bestätigung für die intensive Trainingsarbeit und den Einsatz des gesamten Teams.“








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