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FREISTADT/PREGARTEN. Anläßlich des Weltmilchtages informierten die Bäuerinnen in Pregarten und in Freistadt über das wertvolle Lebensmittel Milch und über die Herkunftskennzeichnung allgemein.  

Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger und Ortsbäuerin von Hagenberg, Maria Riepl verteilen Milch.
  1 / 2   Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger und Ortsbäuerin von Hagenberg, Maria Riepl verteilen Milch.
Oberösterreichs Bauern sind anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni als Botschafter für die heimischen Milchprodukte unterwegs, um die Konsumenten über die Milchprodukte zu informieren. „Milch schmeckt nicht nur wunderbar und ist ein wertvolles Lebensmittel. Die Produktion von Milch trägt auch maßgeblich zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei, und leistet damit einen wichtigen Beitrag für das Tourismusland Oberösterreich“, sagt Landesbäuerin LAbg. Annemarie Brunner. Milchproduktion ist eine der wichtigsten Einkommensquellen für Oberösterreichs  Bauern und sichert somit den Erhalt von vielen landwirtschaftlichen Betrieben. Die Bauern gewährleisten 365 Tage im Jahr höchste Umwelt- und Qualitätsstandards in der Milchproduktion. Landesbäuerin Brunner appelliert daher an den Lebensmittelhandel und die Konsumenten, mit ihrem Einkaufsverhalten die Qualitätsstrategie der heimischen Milchwirtschaft zu unterstützen. „Wir brauchen den Handel und die Konsumenten, die Wertschätzung soll sich aber auch in der Preisgestaltung widerspiegeln“, fordert sie.  Milch ist eines der meist kontrollierten LebensmittelUmfassende Prüfungen finden bereits auf dem Bauernhof und auch in der Molkerei statt. Die Konsumenten können sich auf die Qualität der Milch von den oberösterreichischen Höfen verlassen. „Heimische Kühe bekommen neben ausschließlich gentechnikfreiem Futter klares und sauberes Trinkwasser. Das zeichnet die besondere Qualität der oberösterreichischen Milch aus“, verweist Bauernbund-Landesobmann, Agrarlandesrat Max Hiegelsberger, auch auf das Landesagrarprogramm. „Im Agrarbudget sind als Unterstützung für die heimischen Milchbauern wiederum Trinkwasseruntersuchungen sowie die Milchleistungskontrolle vorgesehen. Ab Herbst 2015 wird auch ein Qualitätsprogramm Milch für alle Betriebe angeboten.“ Oberösterreich – Zentrum der MilchproduktionEinen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung der heimischen Milchwirtschaft und somit zum Einkommen Oberösterreichs Bauern liefert der Export. „Oberösterreichische Produkte stehen weltweit für hohe Qualität und besonderen Geschmack. Diese Einzigartigkeit müssen wir nach dem Auslaufen der Milchquote noch stärker betonen“, sieht Hiegelsberger Chancen für die heimischen Milchbauern. Aber auch darüber hinaus, denn jedes heimische Milchprodukt, jedes Stück Käse aus Oberösterreich sichert Arbeitsplätze und schafft Wertschöpfung. „Die beste Milch der Welt verdient auch eine faire Behandlung am Markt. Höchste Qualität zum billigsten Preis ist auf Dauer nicht möglich“, macht Hiegelsberger auf die Notwendigkeit einer Partnerschaft zwischen Landwirt, Handel und Konsumenten aufmerksam.  Zahlen und Fakten: Ein österreichischer Haushalt gibt pro Monat im Schnitt 39 Euro für Milch und Milchprodukte aus Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt sehr konstant bei rund 77 kg pro Jahr Rund 33% der in Österreich produzierten Milch stammt aus oberösterreichischen Ställen In Oberösterreich halten 9.000 landwirtschaftliche Betriebe etwa 168.000 Milchkühe, sie liefern rund 1 Mio. Tonne Milch pro Jahr Oberösterreichs Bauern bewirtschaften und pflegen mehr als 230.000 ha Wiesen, Weiden und Almen Die Arbeitszeit der Arbeitnehmer in Österreich für den Kauf von 1 Liter Milch verringerte sich seit 1970 von 9 Minuten auf 3 Minuten im Jahr 201 Der Anteil des Haushaltseinkommens, der für Lebensmittel und Getränke ausgegeben wird, ist mit rund 12 Prozent so niedrig wie nie zuvor   

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