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BEZIRK FREISTADT. Das Freibad gehört zum Sommer wie das Tüpfelchen auf das i. „Aber wie lange noch?“, fragen sich die Grünen angesichts der Bäderstudie mit Besorgnis.

Sportsprecher LAbg. Severin Mayr (Grüne) sieht in der drohenden Schließung von Freibädern einen massiven Einschnitt in die Lebensqualität der Bevölkerung. Foto: Grüne OÖ

Im Bezirk Freistadt mit seinen knapp 66.000 Einwohnern gibt es ingesamt 17 Freibadeanlagen - zehn klassische Freibäder, zwei Strandbäder und fünf Naturbadeanlagen. Die vom Land Oberösterreich in Auftrag gegebene Bäderstudie sieht vor, dass nur noch ein Freibad pro 15.000 Einwohner bei einer Erreichbarkeit binnen 15 Kilometern bzw. 15 Minuten Anfahrzeit erhalten bleiben soll. Sollte eine Badeanlage diese Kriterien nicht erfüllen, gibt es künftig keine Sanierungsförderung durch das Land Oberösterreich mehr.

„Geht es nach der Bäderstudie, sind 17 Freibäder im Bezirk viel zu viele. Um auf den empfohlenen Wert zu kommen, müssten im Bezirk Freistadt drei von vier Freibädern zusperren“, sieht Grüner Sportsprecher LAbg. Severin Mayr einen massiven Einschnitt in die Lebensqualität.

Die Bäderstudie, die zur Beurteilung der Notwendigkeit und Vertretbarkeit von Re- und Neu-Investitionen in der oberösterreichischen Bäderlandschaft, erstellt wurde, stellt eine Überversorgung fest. Der genaue Wortlaut: „In einer Grundsatzbetrachtung des Versorgungsgrades ist gegenwärtig für die Gesamtbevölkerung eine Überversorgung bzw. für die Spezial-Nutzergruppen Schulen und Vereine eine ausreichende Versorgung an kommunalen Hallen- und Freibadeanlagen gegeben.“ Weiters heißt es: „Der Median für den Abgang liegt bei rund € 45.000.“ Die Bäderstudie empfiehlt auch eine Erhöhung des Normaltarifs (also des Eintrittspreises) sowie eine Verkürzung der Öffnungszeiten.

Link zur Bäderstudie:

http://gemeindebund.at/images/uploads/downloads/2015/Studien/Baederstudie_OOE_15_04_15.pdf


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