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FREISTADT. Zum Tag der Arbeitslosen am 30. April gab es von der Volkshilfe in ganz Oberösterreich eine große Portion Erdäpfelsuppe und Solidarität. 40.000 Menschen sind aktuell in Oberösterreich arbeitslos gemeldet. Arbeitslosigkeit kann jeden und jede treffen. Am 28. April machten Hans Affenzeller, Volkshilfe-Vorsitzende im Bezirk Freistadt und sein Team in Freistadt mit heißer Suppe auf dieses Thema aufmerksam.

Hans Affenzeller, Volkshilfe-Vorsitzender in Freistadt (dritter von links) konnte mit seinem Team unter anderem SP-Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (2.v.l.) beim Volkshilfe-Stand begrüßen.

Zumindest 40.000 Oberösterreicher hatten am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, kaum etwas zu feiern – sie haben derzeit keinen Job. In Österreich sind aktuell 430.000 Menschen als arbeitslos gemeldet oder in Schulung. „Arbeitslosigkeit bedeutet ausgegrenzt sein, nicht teilhaben können am gesellschaftlichen Leben“, sagt Volkshilfe-Landesvorsitzender Dr. Michael Schodermayr. Rund um den Tag der Arbeitslosen am 30. April schenkt die Volkshilfe in ganz Oberösterreich kostenlos Erdäpfelsuppe aus. Mit dieser Aktion und einem bewusst einfachen Gericht erklärt sich die Volkshilfe solidarisch mit arbeitslosen Menschen. „Arbeitslosigkeit kann jeden treffen, unser aller Solidarität ist gefragt“, erklärt Schodermayr. Die Volkshilfe bietet zahlreiche Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramme für arbeitslose Menschen an.

Im Bezirk Freistadt sind laut AMS-Statistik vom März 1.156 Menschen arbeitslos gemeldet. An einem eiskalten Tag schenkten Vorsitzender Affenzeller und Volkshilfe-Bezirkskoordinatorin heiße Suppe für ein wärmeres gesellschaftliches Klima aus. Unterstützung kam von SP-Obfrau und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer, die beim Volkshilfestand in Freistadt vorbei schaute.


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