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FREISTADT. Die Bediensteten der Tilly-Kaserne in Freistadt feierten das 80-jährige Bestehen der Kaserne. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Liegenschaft vielseitig verwendet. Ob als Schule, militärische Einrichtung oder als Unterkunft für Schutzbedürftige, immer zur vollsten Zufriedenheit ihrer Bewohner.

  1 / 8   Die Baukommission mit Bürgermeister Anton Zemann in der Mitte und der militärischen Bauaufsichts-Vertretung Oberst Halmel. Im Hintergrund 2. v.i.: Architekt Josef Straßl (Foto: Bundesheer Freistadt)

Erfreulich – seit dem vergangenen Jahr konnten wir den Personalstand nahezu verdoppeln. Das ist ein toller Erfolg und motiviert uns weiter, den Standort als Ausbildungszentrum für Berufssoldaten und Grundwehrdiener attraktiv zu halten und weiter Personal zu werben. So planen wir für heuer erstmals wieder einen großen Tag der offenen Tür in der Kaserne“, freut sich Reinhard Atteneder.

Geschichte der Kaserne

Seit dem Jahre 1926 besteht die Bemühung seitens der Stadtgemeinde Freistadt eine Kaserne zu errichten. Hiezu führte Bürgermeister Anton Zemann entsprechende Verhandlungen mit dem Bund. Es wurde nach zähen Verhandlungen ein Vorvertrag abgeschlossen. Die Baukosten beliefen sich auf rund 1,3 Millionen Schilling. Hinsichtlich der Löhne gelang es dem Bürgermeister für Hilfsarbeiter und Professionisten, wie damals die Arbeitskräfte am Bau genannt wurden, den Stundenlohn um je zehn Groschen anzuheben. So bekam also der Facharbeiter anstatt 80 Groschen 90 Groschen pro Stunde.

Am 19.05.1937  fand die Grundsteinlegung statt. Am 11.09.1937 erreichte das letzte Objekt der Garnisonsbauten in Freistadt die Dachgleiche. 


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