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OÖ. Crowdworking, Hass im Netz oder Industrie 4.0 waren nur einige der Themen, mit denen sich die Teilnehmer der oberösterreichischen Gewerkschaftsschulen im Rahmen ihrer Projektarbeiten vier Monate lang intensiv auseinandersetzten. Bei der Ergebnispräsentation in Linz zeigten die zehn Projektgruppen aus den Schulen Linz, Linz-Land, Steyr, Freistadt-UU-Perg und Vöcklabruck nicht nur interessante Einblicke in die selbst gewählten Themen, sondern überzeugten auch mit ihren Kompetenzen im Bereich Präsentationstechnik, die sie sich in den zwei Jahren Gewerkschaftsschule angeeignet haben.

Ein Team der Gewerkschaftsschule Freistadt-Urfahr-Umgebung-Perg bei seiner Präsentation zum Thema "Arbeit & Mensch - Betriebsrat 4.0". Foto: ÖGB

Mit der Ergebnispräsentation ihrer Arbeiten haben es die rund 70 Gewerkschaftsschul-Teilnehmer fast geschafft: Noch drei Abendschul-Einheiten, dann gibt es nach der Sommerpause die heiß ersehnten Abschlusszertifikate. Zwei Jahren lang haben die Gewerkschafter zwei Abende pro Woche gelernt. Für den erfolgreichen Abschluss des dritten Semesters ist eine Einzelarbeit Voraussetzung, im vierten Semester wird als krönender Abschluss ein Projekt in der Gruppe erarbeitet, das bei einer öffentlichen Großveranstaltung in Linz vor Repräsentanten der oberösterreichischen Gewerkschaftsbewegung präsentiert werden muss.

Neue Lehrgänge ab September

Die Gewerkschaftsschule ist eine umfassende Ausbildung für Gewerkschaftsmitglieder und bietet Hintergrundwissen zu Politik, Recht, Wirtschaft, ArbeitnehmerInnenvertretung. Im September starten vier neue Lehrgänge in Linz (eine Abend- und eine Tagesschule), Braunau und Grieskirchen. Zwei Jahre dauert die Gewerkschaftsschule, an zwei Abenden pro Woche wird gelernt. Die Themen reichen von Arbeitsrecht, Sozialrecht, Geschichte und Medienkunde bis zu Kommunikation und Persönlichkeitsbildung. Der Lehrgang ist mit 36 ECTS-Punkten akkreditiert.


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