„Die Stadt Freistadt hat großes Potenzial“
FREISTADT. Schon als Fünfjährige wollte die Linzerin Bettina Braumann ihren Sandkastenfreunden Urlaubsziele schmackhaft machen. Diese Leidenschaft ist ihr geblieben und ab sofort steht sie den Stadtverantwortlichen mit ihren Ideen und ihrer Erfahrung bezüglich Stadtmanagement zur Seite.

„Ich habe schon 1000 Ideen für die Stadt, aber es geht darum, was Freistadt braucht und was die Menschen hier wollen. Nicht nur die Touristen, auch die Bürger“, sagt 32-jährige Linzerin Bettina Braumann. „Freistadt ist eine tolle Stadt mit viel Potenzial, aber es fehlt an Strukturen. Es braucht einen einheitlichen Auftritt und eine klare Positionierung als Brau- und Kulturstadt. Wichtig dabei ist, dass diese Entwicklung von innen heraus kommen muss. Stadtmarketing funktioniert nur, wenn es von allen Bürgern mitgetragen wird, wenn es gemeinsam entsteht.“
Stadt mit vielen Stärken
Als Stärken von Freistadt sieht Braumann die Innenstadt – „es wird darin eine Geschichte transportiert“, die vielen Gassen und schönen Innenhöfe sowie die Kulturveranstaltungen, „die einfach nicht die Reichweite haben, die sie verdienen“.
Möbel für die Innenstadt
Im ersten Projekt von Braumann wird die Kunstuniversität Linz eingebunden. Es soll ein Möblierungs- und Gestaltungskonzept für die Innenstadt ausgearbeitet werden. Im November werden die Studenten einige Tage in Freistadt sein. Am Ende des Semesters werden die Ergebnisse öffentlich präsentiert, diskutiert und der beste Vorschlag soll schließlich auch umgesetzt werden.
Neues Logo
Weiter geht es dann mit einer Werbe- und Kommunikationslinie für Freistadt. Ein neues Logo wurde bereits entwickelt. „Es verbindet Tradition und Moderne, es ist das Wappen drinnen und das Wahrzeichen Linzertor kommt im Logo vor. Besonders gefällt mir das reduzierte Design“, sagt Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer.
Bettina Braumann wurde für fünf Jahre angeheuert und arbeitet eng mit Vertretern von Vereinen, der Wirtschaft und den Bürgern zusammen. Insgesamt gibt es für das Projekt ein Budget von 200.000 Euro, die Hälfte davon kommt von der Stadtgemeinde, den Rest teilen sich Braucommune, Pro Freistadt und der Tourismusverein.


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