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FREISTADT. Auch Vizebürgermeister Christian Gratzl von der SPÖ äußert sich zur Causa Stadtmarketing und dem Ausstieg der Braucommune Freistadt, wodurch dem Marketing eine jährliche Zahlung von 60.000 Euro entgeht.

Vize-Bgm. Christian Gratzl Foto: SPÖ
Vize-Bgm. Christian Gratzl Foto: SPÖ

Auf den Vorwurf einer Tageszeitung, die misstrauische Opposition treffe sich nur noch in privaten Kellern, um das Vorgehen rund ums Stadtmarketing-Theater zu besprechen, weist Gratzl zurück: „Ja, die Opposition trifft sich, um für Freistadt produktiv und konstruktiv zu arbeiten. Daran ist nichts falsch! Wir verbringen viel Zeit miteinander, um für Freistadt Positives zu bewegen! Noch einmal zum Verständnis: Im Sondergemeinderat wurde das Mehrheitsverhältnis des Aufsichtsrates der gemeindeeigenen Freistädter Kommunalbetriebe GmbH verändert. Die Besetzung nach dem Verhältnis im Stadtrat mit 5:4 Stimmenmehrheit für die ÖVP wurde in Anlehnung an den Prüfungsausschuss der Gemeinde geändert. Das heißt nun 4:5 für die Opposition. Damit wird der Aufsichtsrat der FKG ein echtes Kontrollorgan! Dieser Umstand hat auf die Arbeit des Freistädter Stadtmarketing und dessen Beirat keinen Einfluss.“

Und weiter: “Beleidigt zu sein, weil einem mehrheitlich gefasste Beschlüsse des Gemeinderates nicht in den Kram passen, bringt die Stadt nicht weiter. Persönlich verstehe ich den Ausstieg der Brauerei aus dem Stadtmarketing nicht – denn da hat sich nichts verändert! Wenn man für Freistadt und seine Menschen positiv arbeiten möchte, dann wäre jetzt für die Brauerei die Gelegenheit dies unter Beweis zu stellen. Beschimpfungen und Verunglimpfungen nehmen wir zur Kenntnis, es wird uns aber nicht daran hindern, auch hin künftig positiv für Freistadt und seine Menschen zu arbeiten.“


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