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FREISTADT. Manche wissen von Kindheit an, was sie einmal werden möchten, andere haben auch Jahre später noch keine Idee davon, welchen Berufsweg sie einschlagen möchten. Als wertvolle Orientierungshilfe bietet sich hier der Berufs-Erlebnis-Tag am Freitag, 23. November in der Messehalle an.

Die Jugendlichen können an den Stationen frisieren, mauern, tischlern und mehr.Foto: Lackner-Strauss

Von 14 bis 18 Uhr können Besucher bei dieser Veranstaltung, einem Projekt der WKO Freistadt und des Forums Schule & Wirtschaft Freistadt, die vielfältigen Möglichkeiten an regionalen Berufs- und Bildungswegen erkunden. An mehr als 50 Erlebnis-Stationen können die Schüler bei den Unternehmen, Beratungsstellen und Schulen bohren, frisieren, mauern, klettern und sich informieren. Bei Karrieretalks um 15, 16 und 17 Uhr geben junge Arbeitnehmer Tipps für die richtige Berufswahl, berichten über die eigenen Erfahrungen beim Berufseinstieg und weisen auf die Do“s & Don“ts bei Bewerbung & Co hin. Eingeladen sind aber nicht nur Schüler, sondern auch deren Eltern, um ihr Wissen über die Berufsbilder von heute aufzufrischen und damit auch ihre wesentliche Rolle bei der Berufsfindung der Kinder bestmöglich ausfüllen zu können.

Arbeiten in der Region bringt viele Vorteile

Ein Job in Wohnortnähe schafft viele Vorteile, die Jugendlichen oftmals gar nicht bewusst sind. So ermöglicht regionales Arbeiten viel mehr Zeit für Vereinstätigkeiten – ob bei der Feuerwehr, im Fußballclub oder im Musikverein. „Gerade die Lehre bietet in der Region riesige Chancen und viele unterschätzen das umfangreiche und attraktive Job-angebot in der Region. Pendeln kostet darüber hinaus Zeit und Geld“, sagt Dietmar Wolfsegger, Leiter der WKO Freistadt.

Maßnahmen tragen Früchte

Gabriele Lackner-Strauss, Obfrau der WKO Freistadt: „Der Berufs-Erlebnis-Tag ist eine von zahlreichen Maßnahmen der Wirtschaftskammer, um die regionalen Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften bestmöglich zu unterstützen.“ Dass die Maßnahmen Früchte zeigen, belegen die aktuellen Lehrlingszahlen.v

Beruf gleich Berufung

„Menschen haben unterschiedliche Talente und Fähigkeiten, die im Beruf richtig eingesetzt werden sollen“, betont Pflichtschulinspektorin Renate Scheuchenegger, dass die Pflichtschulen im Bezirk deshalb schon seit Jahren auf die Zusammenarbeit mit den Betrieben vor Ort im Forum Schule und Wirtschaft setzen.

Berufsorientierung enorm wichtig

Alois Rudlstorfer, Leiter des AMS Freistadt: „Berufsorientierung ist der Schlüssel zum Erfolg. Verschiedene Berufsbilder, Schultypen, die eigenen Interessen und Fähigkeiten zu kennen, erleichtert die Entscheidung, wie es nach der Pflichtschule weiter gehen soll. Diese Veranstaltung und das Berufsinfozentrum (BIZ) des AMS unterstützen dabei.“


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