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FREISTADT. Eine wichtige Kleinmaßnahme in der Hochwasser-Strategie geht in die Umsetzung.

Maßnahme zum Hochwasserschutz Foto: Wodicka
Maßnahme zum Hochwasserschutz Foto: Wodicka

Vor einigen Jahren ließ die Gemeinde ein Maßnahmenkonzept für den lokalen Hochwasserschutz erarbeiten. Das Konzept sieht drei Retentionsbecken vor, die bei Stark-regen die Abflussspitzen in die Feldaist vermindern und so zum Schutz der weiter unten liegenden Siedlungen beitragen. Eine dieser Schutzmaßnahmen, das Rückhaltebecken Hammerleithen, wird nach langen Verhandlungen nun vom Gewässerbezirk errichtet. Es ist westlich des sogenannten Hammerleithenweges situiert und hat ein Fassungsvermögen von 4.160 m³. Zum Vergleich: Das große Sportbecken im Freistädter Freibad fasst rund 800 m³ Wasser, würde also fünf Mal darin Platz finden.

Das Becken nützt die im Verlauf des Hammerleithenbaches bestehende Senke und braucht als östlichen Abschluss einen Damm, der durch Begrünung und Bepflanzung als natürlicher Damm in Erscheinung tritt. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf 350.000 Euro, der Gemeindeanteil beträgt 60.000 Euro. „Das Rückhaltebecken Hammerleithen ist eine wichtige Kleinmaßnahme in unserer Hochwasserschutz-Strategie, die die Überflutungsgefahr in der Vierzehnersiedlung deutlich reduzieren wird“, sagt Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer.

„Der Schutz der Menschen hat für uns oberste Priorität. Bei jeder Neuerschließung denken wir den Hochwasserschutz mit. Erst kürzlich wurde das Rückhalte-becken für die gesamte Siedlung am Stadtblick fertiggestellt. Und das nächste Projekt, das Rückhaltebecken beim Russenfriedhof, ist schon in Vorbereitung.“


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