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Online Redaktion, 08.12.2020 07:44

FREISTADT. Mit einem neuen Tiefbrunnen in der Zelletau erhält Freistadt ein drittes Standbein in der Wasserversorgung.

  1 / 2   Politische Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen freuen sich über den Baustellenfortschritt bei der Erschließung des Tiefbrunnens Zelletau. Foto: Stadtgemeinde Freistadt

Zwischen der Zelletau und dem Hochbehälter „Graben“ wird seit einigen Wochen gearbeitet. Eine 1,6 km lange Leitung muss verlegt werden, damit die neue Wasserquelle in der Zelletau ans Freistädter Netz angeschlossen werden kann. „Damit sind wir für die Zukunft abgesichert“, freut sich Bürgermeisterin Elisabeth Teufer.

Wasser ist 70 Jahre alt und bester Qualität

Drei Liter Wasser pro Sekunde wird der neue Tiefbrunnen in der Zelletau liefern. Rund ein Viertel der Freistädter Bevölkerung kann damit versorgt werden. „Die Bohrung war ein Volltreffer. Das Wasser ist mehr als 70 Jahre alt und hat beste Qualität. Die Quelle ist sechs Mal ergiebiger als der Mühlviertler Durchschnitt“, erklärt Zivilingenieur Klaus Thürriedl, Experte für Wasserwirtschaft.

2019 wurden im gesamten Stadtgebiet rund 505.000 m³ Wasser verbraucht; davon entfallen 317.000 m³ auf die Haushalte. Das sind im Schnitt 40 m³ pro Person im Jahr bzw. 105 Liter am Tag.

430.000 Euro Kosten

Aktuell bezieht die Stadtgemeinde ihr Trinkwasser zum einen aus einem großen Grundwasserkörper, dem Freistädter Becken-Jaunitztal, und zum anderen aus den Quellgebieten in Rauchenödt und Schlag.

Rund 430.000 Euro sind für dieses Großprojekt veranschlagt.


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