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PREGARTEN. Anrainer der Bahnhofstraße stehen einem Wohnbauprojekt im sogenannten „Postviertel“ kritisch gegenüber. Sie befürchten ein Verkehrschaos in der Sackgasse.

Pregarten ist u.a. durch die Nähe zu Linz eine beliebte Wohngemeinde.Foto: Matthias Zwittag
Pregarten ist u.a. durch die Nähe zu Linz eine beliebte Wohngemeinde.Foto: Matthias Zwittag

Nahe dem Stadtplatz ist in der Postgasse, einer von der Bahnhofstraße abgehenden Sackgasse, auf einem von privat verkauftem Grundstück die Errichtung von zwei dreistöckigen Wohnhäusern mit insgesamt 30 Eigentumswohnungen durch die Hentschläger Bau GmbH geplant und dies vom Gemeinderat bereits bewilligt worden.

Verkehrschaos befürchtet

Damit haben einige Anrainer wenig Freude: „Auf engstem Raum rangieren hier die Besucher des Postamtes, die Patienten der Arztpraxis Dr. Scherg-Kurmes und der Physiotherapie-Praxis, die Kunden und Lieferanten der Firmen Koller und Lampl sowie die ansässigen Anlieger der umliegenden Häuser. Zwischen großen Lastwagen und parkenden Autos bewegen sich Fußgänger zu ihren Zielorten. Zu Stoßzeiten gibt es bereits jetzt keinen freien Parkplatz“, befürchtet etwa Anrainerin Sabine John „ein Verkehrschaos“.

Zudem würde das beliebte „Gassl“, ein Verbindungsweg für Fußgeher vom Ortsteil Grünbichl ins Zentrum, in einem neu angelegten öffentlichen Parkplatz mitsamt einer Einfahrt in die Tiefgarage des Wohnbaus enden.

Bürgermeister Friedrich Robeischl sagt dazu: „Wir nehmen die Bedenken der Anrainer sehr ernst. Schon mein Vorgänger Toni Scheuwimmer hat unzählige Gespräche mit ihnen geführt. Wenn es soweit ist, werden wir uns mit der Baufirma zusammenreden, um das Bestmögliche für die Anrainer herauszuholen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten“, verspricht der Bürgermeister.

Bürgermeister Robeischl kontert Vorwurf

Den Vorwurf, die Gemeinde würde sich viel eher um den Wohnbau kümmern, als um die Belebung der Wirtschaft im Ortszentrum, kontert Robeischl: „Wir stellen ständig Überlegungen an, wie wir die vielen Leerstände am Hauptplatz füllen können und bemühen uns. Aber es ist nicht so einfach, wie man meinen möchte. Außer dem Stadtamt ist kein einziges Haus im Besitz der Gemeinde. Nicht jeder Hausbesitzer möchte vermieten und auch nicht jede Fläche ist für alles Mögliche geeignet.“


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