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SPÖ-Vertreter fordern: „Rasche und große Lösung für den Kreisverkehr Unterweitersdorf!“

Mag. Michaela Maurer, 12.02.2021 13:09

UNTERWEITERSDORF. Mit großer Verwunderung reagiert SPÖ-Klubvorsitzender Micheal Lindner auf die Anfragebeantwortung von Landesrat Günther Steinkellner: „Die wesentlichen Fragen bleiben noch immer offen: wann kommt endlich eine Lösung? Und gibt es auch die notwendige große, bauliche Lösung? Das wollen die betroffenen Pendler und Wirtschaftsbetriebe in der Region endlich wissen“, sagt Lindner zum Thema „Nadelöhr Kreisverkehr Unterweitersdorf“. 

SPÖ-Klubvorsitzender Michael Lindner mit den Regionsvertretern Bürgermeister Günther Zillner (Unterweitersdorf), Vizebürgermeister Alexander Skrzipek (Pregarten) Foto: SPÖ Freistadt

Für ihn ist klar: „Das war eine krasse Fehleinschätzung des Verkehrsaufkommens durch das Land OÖ und die Asfinag. Selbst mit der ursprünglichen Verkehrsprognose wäre 2025 der Kreisverkehr zu klein geworden. Deswegen sind jetzt Land und Asfinag am Zug, endlich rasch Nägel mit Köpfen zu machen“, sagt Labg. Lindner. 

„Betriebsansiedelung war Argument für S10“ 

Besonders sauer stoßt den SPÖ-Vertretern das Argument von „überdurchschnittlichen Verkehrszunahmen durch wirtschaftliche Entwicklungen“ auf: „Es war ja gerade das Argument für die S10, dass wir damit Betriebe ansiedeln und Zuzug für unsere Region bekommen wollen. Deshalb musste man mit dieser Entwicklung rechnen, das kann man ja der Region nicht vorwerfen!“, wundern sich die SPÖ-Kommunalpolitiker Günther Zillner und Alexander Skrzipek.

Frage der Mitfinanzierung durch Gemeinden

Für Zündstoff hat für die SPÖ-Vertreter eine Antwort zu den Kosten einer baulichen Lösung gesorgt. „Mit dieser stellt Landesrat Steinkellner in den Raum, dass bei zusätzlichen Widmungswünschen im Nahbereich des Autobahnanschlusses auch eine „Kostenbeteiligung Dritter“ (in dem Fall wohl die Beteiligten Gemeinden) erfolgen kann“, heißt es von den SPÖ-Vertretern. „So kann es nicht gehen: Land und Asfinag verantworten eine Fehlplanung, wir entwickeln unsere Region positiv weiter und sollten uns dann bei zusätzlichen Betriebsansiedelungen und Baulandwidmungen finanziell am Kreisverkehr beteiligen. Das kommt für uns nicht in Frage!“, stellen Labg. Michael Lindner und die SPÖ-Regionsvertreter klar.


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