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UNTERWEITERSDORF/PREGARTEN. Mehr Tempo für die Detailplanung der künftigen S-Bahn-Linie 7 nach Unterweitersdorf und Pregarten fordern die politischen Vertreter beider Gemeinden. Sowohl in Pregarten als auch in Unterweitersdorf hat der Gemeinderat eine Resolution an die oö. Landesregierung beschlossen. 

Vizebürgermeister Alexander Skrzipek (SPÖ) aus Pregarten Foto: SPÖ
  1 / 3   Vizebürgermeister Alexander Skrzipek (SPÖ) aus Pregarten Foto: SPÖ

Während es für den Streckenabschnitt Hauptbahnhof Linz – Urfahr/Universität bereits einen detailierten Plan (bis 2030) und auch eine Finanzierungszusage gibt, muss das Mühlviertel weiter warten. „Für die Strecke Linz – Gallneukirchen - Pregarten gibt es nur Absichtserklärungen, aber keine verbindlichen Planungsschritte, zeigt sich Vizebürgermeister Alexander Skrzipek (SPÖ) aus Pregarten verärgert, „wenn es in diesem Tempo weitergeht, wird die Realisierung der Stadtbahn von Linz nach Pregarten erst 2040 realistisch, dabei war zu Projektbeginn vor etwa zehn Jahren  das Jahr 2025 in Aussicht gestellt worden“. Es sei daher wichtig, dass sich möglichst viele Gemeinden an die oö. Landespolitik wenden und den Druck verstärken, damit hier für die vielen Pendler aus dem Bezirk Freistadt eine bessere öffentliche Verkehrsverbindung in den Zentralraum endlich Realität werden kann. Die Initiative der SPÖ-Pregarten für eine entsprechende Resolution an das Land OÖ wurde vom gesamten Pregartner Gemeinderat beschlossen.

Betriebsansiedlung behindert

Unterweitersdorfs Bürgermeister Günther Zillner sieht seine Gemeinde durch die Verzögerungen bei der Stadtbahn-Planung gravierend im Nachteil: “Es ist beschämend, wie den Menschen in den bevölkerungsreichen Gemeinden zwischen Engerwitzdorf, Gallneukirchen, Unterweitersdorf und Pregarten eine ernsthafte Projektarbeit vorgegaukelt wird“, meint er. Unterweitersdorf muss im Betriebsbaugebiet einen 30 Meter breiten Korridor für die geplante Stadtbahn freihalten. Das behindert die Gemeinde massiv bei Betriebsansiedlungen. „Die legen uns lahm“, so der Bürgermeister. „Unsere Kritik richtet sich an die grüne Ministerin genauso wie an die Schwarzblauen im Land. Schöne Worte sind nicht genug. Wir brauchen den Öffentlichen Verkehr für unsere starke Region.“ Der zunehmende Individualverkehr, Stausituationen und eine nachhaltige Betrachtung würden die Durchbindung der S-Bahn Linie 7 nach Pregarten auch zum gesamtwirtschaftlich rentablen Muss machen.

Auch Engerwitzdorf und Gallneukirchen im Boot

Auch in den Gemeinderäten von Gallneukirchen und Engerwitzdorf war  die Zukunft der Stadtbahn nach Pregarten – Gallneukirchen auf Antrag der SPÖ-Vertreter erneut Thema. „Einstimmig wurden Resolutionen an die Landesregierung beschlossen, mit der klaren Forderung: Keine Verzögerungen und nach der erfolgten Einigung für Linz die parallele Planung und Errichtung nach Gallneukirchen und Pregarten, mit dem Ziel 2030!“, informiert SPÖ-Klub- und Bezirksvorsitzender Michael Lindner.


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