S 10-Weiterbau: Der UVP-Bescheid ist da
RAINBACH. Nachdem es vorige Woche vom Ministerium grünes Licht für den Weiterbau der S 10 nördlich von Freistadt gegeben hatte, ist mittlerweile auch der UVP-Bescheid zugestellt worden. Aus der Region kamen viele Wortmeldungen zum Thema.

Rainbachs Bürgermeister Günter Lorenz meinte in einer Stellungnahme: „Die Einspruchsfrist gegen den UVP-Bescheid beträgt vier Wochen Wir haben es jetzt selbst in der Hand, das Projekt nicht weiter zu verzögern.“
Verbindlicher Zeitplan
WKO-Bezirksobmann Christian Naderer forderte von Ministerin Leonore Gewessler einen verbindlichen Zeitplan bis zur Verkehrsfreigabe für den Zusammenschluss der S 10 mit der tschechischen Autobahn D 3 in Wullowitz. „Wir begrüßen zudem ausdrücklich die Ankündigung zum Ausbau der Summerauer Bahn.“
Aufschwung nicht verzögern
Auch Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) begrüßte den positiven Abschluss des Klimachecks durch das Ministerium: „Gerade jetzt im beginnenden Aufschwung ist eine Verzögerung wichtiger Infrastruktur-Projekte höchst kontraproduktiv. Das hätte auch die Region Freistadt Nord um Jahre zurückgeworfen.“ FPÖ-Bezirksobmann und Verkehrssprecher Peter Handlos freute sich ebenfalls für die Anrainer: „Die S 10 ist Pflicht, das war für die FPÖ stets klar. Die Grünen sollten sich schämen: Zuerst alle in Aufruhr versetzen und dann als große Retter aufspielen.“
Grüne: „Nehmen Arbeit ernst!“
Grünen-Bezirkssprecher Klaus Elmecker verwehrt sich gegen Angriffe auf die Ministerin: „Die Evaluierung zeigt, dass wir unsere Arbeit, Österreich bis 2040 klimaneutral zu machen, ernst nehmen. Der Lückenschluss der S 10 ist notwendig, da eine Transitstraße nicht durch kleine Ortschaften geleitet werden kann. Jedoch müssen auch bei solchen Projekten Klimachecks durchgeführt werden.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden