Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Noch bis Jahresende gegen Atommüll-Endlager an Österreichs Nordgrenze unterschreiben

Mag. Claudia Greindl, 22.09.2021 17:23

BEZIRK FREISTADT. Mit vorläufig beinahe 9000 Unterschriften fordert die Bevölkerung in OÖ und NÖ die Bundesregierung auf, alle rechtlich möglichen Maßnahmen zu ergreifen, die Errichtung eines grenznahen Atommüll-Endlagers zu verhindern. Unterschreiben kann man noch bis Ende 2021.

Absolutes No-Go: ein Atommüll-Endlager an den Grenzen von OÖ und NÖ Foto: Gualtiero Boffi/Shutterstock.com

Für ein Endlager wurden folgende Standorte in Grenznähe zu Österreich und Bayern ausgewählt: Janoch beim AKW Temelin (48 km zur oö. Grenze), Horka bei Trebíc (45km zur nö. Grenze), Hrádek bei Jihlava (40km zur nö. Grenze) und Brezový potok bei Klattau (60 km zur bayerischen Grenze). Die AKWs Dukovany und Temelin produzieren bei einer Betriebsdauer von 40 Jahren gut 3500 Tonnen abgebrannte Brennelemente für die es keine Endlagerlösung gibt. „Nach fast 20 Jahren Standortsuche sollen nun zwei Standorte ausgewählt werden und bis spätestens 2030 soll die Entscheidung für den definitiven Endlagerstandort fallen.

Ein Lager mit 500 Hektar Größe für 9000 Tonnen Atommüll

Geplant ist ein unterirdisches Areal in einer Größe von über 500 Hektar für 9.000 Tonnen hochgiftigen radioaktiven Müll, der bis zu einer Million Jahre gelagert werden muss. Gerade die Endlagerfrage zeigt die Absurdität der Atomenergie schonungslos auf, denn die Kosten tragen tausende Generationen nach uns“, betont Manfred Dopple vom Anti Atom Komitee. „Unsere Bundesregierung muss ein Atommülllager an der Grenze zu den Bioregionen im Mühlviertel und Waldviertel unbedingt verhindern.“ „Aufgrund der weiter regen Beteiligung der Bevölkerung an der Unterschriftenaktion sowie der Online Petition auf www.anti.atom.at verlängern wir die bereits vor einem Jahr gestartete Unterschriftenaktion bis Ende des Jahres 2021“, ergänzt Sandra Wagner vom Anti Atom Komitee.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Nach 6.999 Tagen: Schönau hat einen neuen Bürgermeister

Nach 6.999 Tagen: Schönau hat einen neuen Bürgermeister

SCHÖNAU. Exakt 6.999 Tage war Herbert Haunschmied (ÖVP) Bürgermeister von Schönau im Mühlkreis. Am Donnerstagabend wurde der 60-Jährige ...

Tips - total regionalMag. Claudia Greindl
Wie 2:tages:bart in Altenberg mit Buchner aufstockt

Wie 2:tages:bart in Altenberg mit Buchner aufstockt

UNTERWEISSENBACH. Wie aus einem Bungalow ein modernes Familiendomizil wird, war Thema beim Baufamilienabend der Firma Buchner in Unterweißenbach. ...

Tips - total regionalMag. Claudia Greindl
Lehrbetriebe der Region Mühlviertler Alm öffnen ihre Türen

Lehrbetriebe der Region Mühlviertler Alm öffnen ihre Türen

MÜHLVIERTLER ALM. Ihre Türe öffnen Betriebe in der Region Mühlviertler Alm von 5. bis 12. November für die Lehrlinge von morgen.

Tips - total regionalMag. Claudia Greindl
JW Freistadt besichtigte KI-Innovationen im Softwarepark Hagenberg

JW Freistadt besichtigte KI-Innovationen im Softwarepark Hagenberg

HAGENBERG. Die Veranstaltung „JW Freistadt LIVE“ im Softwarepark Hagenberg zeigte die technologische Zukunft Oberösterreichs auf. Das Software ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Berufserlebnismesse Freistadt zeigt Chancen für Lehre und Ausbildung

Berufserlebnismesse Freistadt zeigt Chancen für Lehre und Ausbildung

FREISTADT. Die größte Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Bezirk öffnet am Freitag, 20. November, von 13 bis 18 Uhr in den Freistädter ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Karlingerhaus in Königswiesen erhält Österreichisches Umweltzeichen

Karlingerhaus in Königswiesen erhält Österreichisches Umweltzeichen

KÖNIGSWIESEN. Das Karlingerhaus in Königswiesen wurde im Herbst 2026 mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Weitere Beiträge