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RAINBACH. In Rainbach laufen die Planungsarbeiten für das neue Amtshaus auf Hochtouren. Die Realisierung zieht mehrere weitere Großprojekte nach sich. „Die nächsten zehn Jahre wird die Gemeinde damit gut beschäftigt sein“, sagt Bürgermeister Günter Lorenz.

Rainbachs Bürgermeister Günter Lorenz (Foto: privat)
  1 / 2   Rainbachs Bürgermeister Günter Lorenz (Foto: privat)

Das neue Amtshaus der Gemeinde Rainbach wird am ehemaligen Traxlerhaus-Areal, zwischen dem Arzthaus bzw. Weinhäusl und der Bundesstraße, errichtet. Die Planungsarbeiten dazu laufen, die Umsetzung ist für die Jahre 2024/2025 geplant. „Im neuen Amtshaus wird nicht nur das Gemeindeamt mit Bürgerservice Platz finden, sondern auch das Musikheim und die Raiffeisenbank. Ein großzügiger Mehrzwecksaal, der für diverse Veranstaltungen genutzt werden kann, wird ebenfalls integriert“, sagt Bürgermeister Günter Lorenz.

Kinder „übernehmen“ das alte Amtshaus

Das alte Amtshaus wird nicht abgerissen. Es wird weiterhin das Archiv der Gemeinde beherbergen. Außerdem soll es von Kinderlachen erfüllt werden. „Plan ist, es zu einer Kinderbetreuungsstätte umzubauen“, sagt Günter Lorenz.

„Der bestehende Kindergarten platzt aus allen Nähten, eine Kindergarten-Gruppe ist in der Volksschule untergebracht. Dort würde der Platz jedoch für die Nachmittagsbetreuung der Schüler benötigt. Künftig soll die Kinderbetreuung unter einem Dach im alten Amtshaus Platz finden. Es soll, sobald das neue Amtshaus fertig ist, für diesen Zweck komplett saniert und umgebaut werden“, führt der Ortschef aus. Das Bauhof- und das Musikheimgebäude, welches hinter dem jetzigen Amtshaus liegt, müsste für einen Garten mit Spielfläche für die Kinder weichen.

Marktplatz neu

„Das bedeutet wiederum, dass der Bauhof verlegt werden muss. Die Idee ist, den Bauhof im Zuge des Feuerwehrhaus-Neubaus in das bestehende Zeughaus zu integrieren.“ Auch der Marktplatz, der von der Bundesstraße zerschnitten und täglich vom Schwerverkehr buchstäblich überrollt wird, soll in den nächsten Jahren neu gestaltet werden. Es wird einen „unteren“ und einen „oberen“ Platz geben. „Realistischerweise können wir dieses Projekt aber erst umsetzen, wenn die S10 für den Verkehr freigegeben ist und sich dadurch die Verkehrslage im Ortszentrum beruhigt“, sagt der Bürgermeister.

Die Planungsarbeiten und Finanzierungsgespräche für die diversen Projekte laufen. „Die Gemeinde kann allerdings nicht alles auf einmal stemmen und realisieren, sondern diese Vorhaben werden uns für die nächsten zehn Jahre intensiv beschäftigen.“

Investitionen für Sportunion und Jugend

Auch die Sportunion darf sich über die Unterstützung der Gemeinde freuen. Der Sportplatz wird noch heuer mit neuem Flutlicht ausgestattet. Der Kunstrasenplatz, ein sehr beliebter Treffpunkt für die Fußball-Jugend, soll saniert werden. Für den dahinter liegenden, wenig genutzten Beachvolleyballplatz werden noch Ideen für eine anderweitige, sinnvolle Nutzung gesucht.


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