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FREISTADT/LINZ. Unter dem Titel „ Schöne neue Atomwelt?“ geht am Dienstag, 16. Mai, in den Linzer Redoutensälen die 10. Nuclear Energy Conference über die Bühne.

 (Foto: styleuneed/Adobe Stock)
(Foto: styleuneed/Adobe Stock)

Der Schwerpunkt könnte gerade für Oberösterreich gravierende Bedeutung erlangen, geht es doch um aktuell hochgejubelte „neue“ AKW-Reaktormodelle, also auch um SMR - Small Modular Reactors - für deren Entwicklung und Realisierung erst im Herbst 2022 am Areal um das AKW Temelin ein Experimentiergelände paktiert wurde.

Argumente gegen Versprechungen der Atomlobby

Stand der Dinge dazu sowie zur Energiekonzeption im Nachbarland Tschechien werden genau so Gegenstand der Tagung sein wie auch ganz umfassend die großen Ansagen der Atomindustrie weltweit. „Wer steckt eigentlich hinter diesem Propagandagetriebe? Wie kann dieses immer noch aufrecht erhalten werden, obwohl die Technologie seit Jahrzehnten allen selbstgesteckten Prognosen hinterherhinkt? Und natürlich werden auch jene Aspekte erörtert, warum Atomkraft - in welcher Ausprägung auch immer - weder als zukunftsfähige Stromversorgung angesichts der Energiekrise noch als Maßnahme gegen die Erdüberhitzung geeignet ist“, sagt Mitveranstalterin Gabriele Schweiger aus Freistadt. Holen kann man sich dieses ausführliche Argumentarium „gegen die völlig haltlosen Versprechungen von Atomkraft als Klimarettung“ bei den Vorträgen der NEC2023 - in der anschließenden Podiumsdiskussion besteht zudem die Möglichkeit, Fragen an internationale Experten zu stellen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Registrierung möglich direkt vor Ort ab 9.30 Uhr in den Redoutensälen Linz, Promenade 39. Simultanübersetzung auf Deutsch, Englisch und Tschechisch ist gewährleistet. Im Originalton wird die Konferenz außerdem auf DORFTV als Livestream übertragen.

Die NEC wird ermöglicht durch die Anti-Atom-Offensive des Landes Oberösterreich und organisiert von atomstopp_atomkraftfrei leben! in Kooperation mit Mütter gegen Atomgefahr und dem Anti Atom Komitee mit Sitz in Freistadt


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