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FREISTADT. Die Luftgütemessung in Freistadt ist abgeschlossen: Die neuen Daten bestätigen die hohe Luftqualität in der Stadt. 

Regina Pürmayr (Gruppenleiterin Luftgüte & Klimaschutz, Abt. Umweltschutz – Land OÖ) mit Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder auf einer Luftgüte-Messstation (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

Über ein Jahr lang hat die Abteilung Umweltschutz des Landes Oberösterreich die Luft in der Stadt ganz genau unter die Lupe genommen. Das Ergebnis des Berichts ist eindeutig: Alle gesetzlichen Grenzwerte wurden sicher eingehalten, die Luftqualität ist sogar mit Kurorten wie Bad Ischl vergleichbar. Für die Menschen in Freistadt bedeutet das die Gewissheit, in einer gesunden Umgebung zu leben. 

Sicherheits-Zertifikat

„Wer in Freistadt lebt, kann sich darauf verlassen: Die Luft, die wir dort atmen, ist gut. Der aktuelle Bericht ist ein klares Sicherheits-Zertifikat für die Region. Wir schauen genau hin, damit Oberösterreich auch in Zukunft ein Ort zum Durchatmen bleibt und wir die Lebensqualität in unseren Städten erhalten“, betont Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Messung direkt im Lebensraum

Vom 3. Dezember 2024 bis zum 8. Jänner 2026 stand die mobile Messstation auf der „Tanzwiese“ in Freistadt. Dieser Standort wurde bewusst gewählt, um den sogenannten „städtischen Hintergrund“ zu erfassen. Das bedeutet: Gemessen wurde nicht direkt am Auspuff eines Autos oder neben einem Fabrikschlot, sondern genau dort, wo die Menschen wohnen, spazieren gehen und ihren Alltag verbringen.

Weit unter den Werten der Ballungsräume

Die Analyse zeigt, dass Freistadt in Sachen Luftgüte hervorragend dasteht. Die Belastung durch Stickoxide und Feinstaub ist deutlich geringer als in Linz oder Wels. Tatsächlich liegen die Werte fast punktgenau auf dem Niveau von Bad Ischl oder Bad Leonfelden. Das zeigt, dass die Luft im Nordosten Oberösterreichs eine Qualität hat, die weit über dem Durchschnitt großer Städte liegt.  

Winter und Verkehr im Blick

Der Bericht macht aber auch sichtbar, was die Luftqualität beeinflusst. In den kalten Wintermonaten steigen die Werte für Feinstaub und Stickoxide leicht an. „Das liegt einerseits an Heizungen mit fossilen Energieträgern und andererseits an Wetterlagen, bei denen die Luft weniger stark durchmischt wird. Auch der tägliche Berufsverkehr am Morgen und Abend lässt sich in den Daten ablesen. Doch auch an diesen Tagen blieben alle Werte im grünen Bereich.“ 


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