Mehr als 2 Millionen Euro Kommunalsteuer für Inkoba-Region
LASBERG/BEZIRK FREISTADT. Positive Bilanz zieht die Inkoba Region Freistadt: Trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten zeigt sich die Inkoba Region Freistadt zufrieden mit der Entwicklung ihrer Betriebsstandorte. Bei der Verbandsversammlung in Lasberg wurde eine stabile wirtschaftliche Lage mit positiven Zukunftsaussichten präsentiert.

Obmann Bgm. Günter Lorenz betonte, dass sich die Unternehmen an den Inkoba-Standorten entgegen dem allgemeinen Trend erfreulich entwickeln. Besonders die kontinuierlich steigenden Kommunalsteuereinnahmen und das Ausbleiben größerer Unternehmensausfälle würden die hohe Standortqualität und die Krisenfestigkeit der regionalen Betriebsstruktur unterstreichen.
Auftragslage stabilisiert
Auch die Rückmeldungen aus den Unternehmen fallen positiv aus. Bei Göweil Maschinenbau in Apfoltern habe sich die Auftragslage nach einer ruhigeren Phase wieder deutlich verbessert. Betriebsleiter Mathias Kapfer berichtet von einer guten Auslastung und optimistischen Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Ebenfalls auf Wachstumskurs befindet sich die Böhm Möbel GmbH, die erst vor wenigen Monaten den Spatenstich für eine neue Produktionsstätte in Rainbach im Mühlkreis gesetzt hat.
Inkoba-Geschäftsführerin Christa Kreindl verweist darauf, dass trotz derzeit noch verhaltener Nachfrage nach neuen Betriebsflächen intensiv an der Standortentwicklung gearbeitet werde. Flächensicherungen und Infrastrukturplanungen würden laufend vorangetrieben, um für einen zukünftigen Wirtschaftsaufschwung gerüstet zu sein.
Elf Standorte, 40 Unternehmen, rund 1.500 Mitarbeiter
Seit der Gründung im Jahr 2003 haben sich auf den elf Inkoba-Standorten bereits 40 Unternehmen mit rund 1.500 Mitarbeitern angesiedelt. Im Jahr 2025 wurden mehr als 2,05 Millionen Euro an Kommunalsteuer erwirtschaftet. Das entspricht rund zwölf Prozent des gesamten Kommunalsteueraufkommens im Bezirk Freistadt.
Neben den interkommunalen Betriebsgebieten entstehen laut Inkoba auch auf Gemeindeebene neue kleinere Standorte, etwa entlang der B 124 oder der B 38. Diese sollen vor allem regionalen Betrieben Erweiterungsmöglichkeiten bieten.
Hoffnung auf Standort Lest
Große Hoffnungen setzt der Gemeindeverband außerdem in den Standort Lest. Dort stehen rund 8,8 Hektar Betriebsbaugebiet für Unternehmen aus den Bereichen nachhaltige Produktion, Energieeffizienz, Mobilität sowie Holz-, Metall- oder Kunststoffverarbeitung zur Verfügung.


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