Jahrhundertprojekt sichert Freistädter Brauwasser für Generationen
FREISTADT. Der neue Hochbehälter der Freistädter Braucommune in St. Peter wurde im Beisein von Eigentümern, Mitarbeitern und Ehrengästen offiziell eröffnet.

Wasser ist die wichtigste Grundlage für gutes Bier – und eine Ressource, deren Bedeutung angesichts klimatischer Veränderungen immer stärker in den Mittelpunkt rückt. Mit dem neuen Hochbehälter in St. Peter hat die Braucommune in Freistadt daher eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte ihrer Geschichte umgesetzt. Rund 2 Millionen Euro wurden investiert, um die Versorgung mit hochwertigem Brauwasser langfristig abzusichern.
800.000 Liter
Der neue Hochbehälter verfügt über ein Fassungsvermögen von 800 Kubikmetern bzw. 800.000 Litern und ist damit rund achtmal so groß wie sein Vorgänger, der mehr als 70 Jahre lang zuverlässig seinen Dienst geleistet hat.
Das Wasser aus St. Peter zeichnet sich durch seine besondere Qualität aus. Mit einem Härtegrad von nur 3 Grad deutscher Härte ist es ausgesprochen weich und bietet beste Voraussetzungen für das Brauen – das Wasser aus St. Peter kann ohne jegliche Wasseraufbereitung zum Brauen verwendet werden.
Vorsorge
Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme und längerer Trockenperioden zeigt sich, welchen Stellenwert eine sichere und unabhängige Wasserversorgung hat. Mit dem neuen Hochbehälter schafft die Braucommune die notwendigen Reserven und stellt die Versorgung mit Brauwasser langfristig auf eine solide Basis. Die Freistädter Brauwasserversorgung ist mit diesem Jahrhundertprojekt für die kommenden Generationen abgesichert.
13 Monate Bauzeit
Der Baubeginn erfolgte im Mai 2025, nach einer Bauzeit von nur 13 Monaten konnte das Großprojekt fertiggestellt werden. Die Dimensionen des Bauwerks sind beachtlich: Insgesamt wurden 93 Tonnen Stahl und 905 Tonnen Beton verbaut. Vom Hochbehälter führt eine rund zwei Kilometer lange Wasserleitung direkt zur Brauerei nach Freistadt.
Mit einer Investitionssumme von rund 2 Millionen Euro setzt die Braucommune ein starkes Zeichen für Versorgungssicherheit, Regionalität und eine langfristig nachhaltige Bierproduktion. Die Skulptur am Platz wurde von Gerhard Eilmsteiner, Künstler aus Windhaag, umgesetzt. Pfarrer Franz Mayrhofer spendete seinen Segen bei der Eröffnugsfeier.








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