Energie AG beteiligt sich am Windpark Sandl
SANDL. Der Aufsichtsrat der Energie AG Oberösterreich hat in seiner Sitzung vom 29. September 2026 der Beteiligung am Windpark Sandl von 30 Prozent zugestimmt. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren Schritt beim Ausbau der Windkraft.

Das Projekt befindet sich aktuell mit 19 Windkraftanlagen mit einer Leistung von rund 137 Megawatt im Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Aufgrund der Wirtschaftlichkeit hat der Aufsichtsrat in einem ersten Schritt der Beteiligung an 17 Windkraftanlagen zugestimmt.
Die Projektgesellschaft Windenergie Sandl steht derzeit zu gleichen Teilen im Eigentum von Benno Czernin-Kinsky und Benedikt Traun. Die Energie AG beteiligt sich mit 30 Prozent an der erforderlichen Investmentsumme von mehr als 200 Millionen Euro.
„Mehr Unabhängigkeit“
„Wir reden nicht nur über die Energiewende. Wir bauen sie. Mit Sandl wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern das derzeit größte Windkraftprojekt in Oberösterreich voranbringen. Mehr Strom aus heimischem Wind stärkt unsere Unabhängigkeit und bringt uns unserem Ziel näher, eine fossilfreie Zukunft für unsere Kinder zu bauen“, sagt Energie AG-CEO Leonhard Schitter.
CTO Alexander Kirchner betont das Zusammenspiel am Energiemix von morgen: „Windkraft ist ein unerlässlicher Bestandteil für den Energiemix der Zukunft. Sie ergänzt unsere Wasser- und Sonnenkraft besonders gut. Entscheidend ist, dass Erzeugung, Netze und Speicher gemeinsam wachsen. Nur so kommt zusätzlicher erneuerbarer Strom verlässlich bei den Menschen und Betrieben an.“
„Investieren in langfristige Stromversorgung“
„Mit der Beteiligung am Windpark Sandl investieren wir in eine langfristig stabile Stromversorgung und stärken zugleich den Wert der Energie AG. Eigene erneuerbare Erzeugung ist für uns eine wichtige Grundlage, um auch künftig wirtschaftlich stark und handlungsfähig zu bleiben“, sagt Energie AG-CFO Eva Schinkinger.
Peter Stöckler, Geschäftsführer der Energie AG Erzeugung, hat die Beteiligung für die Energie AG mit seinem Team verhandelt: „Die Verhandlungen mit den Projektentwicklern beruhten auf gegenseitiger Wertschätzung und großem Vertrauen. Auf dieser Grundlage haben wir eine sehr gute Basis für unser gemeinsames Projekt schaffen können. “
Windkraft bis 2035 ausbauen
Mit der Strategie Loop hat sich die Energie AG vorgenommen, ihre jährliche Stromerzeugung aus Windkraft bis 2035 auf 540 Gigawattstunden auszubauen. Neben Windkraft investiert das Unternehmen seit 2023 intensiv in Photovoltaik, Wasserkraft, Netze und Speicher. Dazu zählt unter anderem die Errichtung des Kraftwerks Traunfall, das Pumpspeicherkraftwerk Ebensee sowie der Batteriespeicher Timelkam.
Windpark Sandl
Der Windpark Sandl im Bezirk Freistadt ist derzeit das größte geplante Windkraftprojekt in Oberösterreich. Das Projekt umfasst 19 Winderzeugungsanlagen (WEA) mit insgesamt 137 Megawatt Leistung und einem jährlichen Arbeitsvermögen von mehr als 315 Gigawattstunden. Damit können mehr als 100.000 Haushalte mit Strom aus Windkraft versorgt werden. Das Projekt befindet sich derzeit im laufenden UVP-Verfahren.








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