Mit dem neuen European College entsteht eine JKU Talenteschmiede in Hagenberg
HAGENBERG. Mit dem neuen RISC European Collegeschafft die Johannes Kepler Universität Linz über das RISC (Institut für symbolisches Rechnen) mit Unterstützung durch das Land Oberösterreich am Standort Hagenberg ein internationales Ausbildungsangebot für die nächste Generation mathematisch fundierter KI-Experten.

Künstliche Intelligenz verändert die Welt in einem rasanten Tempo. Doch dort, wo KI in sicherheitskritischen Systemen – etwa in der Industrie, Medizin oder Forschung – eingesetzt wird, reicht Machine Learning allein nicht aus. Machine Learning lernt aus den Daten, die Ergebnisse müssen aber verifizierbar, nachvollziehbar und mathematisch belastbar sein. Hier kommt das symbolische Rechnen ins Spiel. Es vereint mathematische Logik, Computeralgebra, automatisches Beweisen und formale Methoden und bildet das Fundament für „KI, der man vertrauen kann“. Der Gründer des RISC Bruno Buchberger bringt es auf den Punkt: „KI kann nur dann wirklich intelligent werden, wenn sie die statistische Kreativität des Machine Learnings mit der logischen Strenge der symbolischen Mathematik verknüpft.“
KI-Zukunft aktiv gestalten
Um internationale Spitzenkräfte in diesem Bereich in Österreich auszubilden, etabliert das JKU Research Institute for Symbolic Computation (RISC) das „RISC European College“. Dieses neue akademische Leuchtturmprojekt richtet sich an Absolventen der Mathematik und Informatik, die die KI-Zukunft nicht nur anwenden, sondern aktiv gestalten wollen.„Mit dem RISC European College stärkt die JKU einen international sichtbaren Forschungsschwerpunkt und schafft zugleich ein zukunftsweisendes Ausbildungsangebot. Wir verbinden Mathematik- und KI-Forschung mit konkreten industriellen Anwendungen. Damit wollen wir jene Talente gewinnen, die Oberösterreich für seine technologische Zukunft braucht“, erklärt Stefan Koch, Rektor der JKU Linz.
Das RISC European College befindet sich aktuell im Aufbau und wird maßgeblich vom Land Oberösterreich im Rahmen einer Fördervereinbarung mit der JKU Linz unterstützt.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden