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FURTH. Die ganze Nacht hindurch suchten Feuerwehrleute, Rot-Kreuz-Mitarbeiter und Suchhundestaffeln in einem unwegsamen Waldstück in der Nähe von Furth nach einem vermissten Fahrzeuglenker, der sich mit seinem Wagen überschlagen hatte. Trotz der großen Bemühungen konnte der Unfalllenker nicht gefunden werden.

Foto: FF Krems / Manfred Wimmer
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Auf der Ausfahrt Furth der B37a kam es in den Abendstunden des 24. Mai 2016 zu einem Verkehrsunfall. Ein PKW hatte sich auf der Straße überschlagen und blieb schließlich am Dach liegen. Die Melder des Unfalls konnten keine Personen im Fahrzeug antreffen, hatten jedoch ein Rascheln im angrenzenden Wald wahrgenommen. An der Einsatzstelle wurde den Aktiven der Kremser Feuerwehr rasch das Ausmaß des abzusuchenden Geländes klar. Neben der Unfallstelle befindet sich verwachsenes Waldgebiet, das sich über mehrere tausende Quadratmeter erstreckt, der Straßenknoten gilt ebenfalls als komplex. Aus diesem Grund wurden zusätzlich die Feuerwache Thallern, die Feuerwehr Palt und eine Suchhundestaffel zur Unterstützung angefordert.

Die Fahrzeugbesatzungen durchkämmten das Dickicht  und ein Diensthund der Polizei unterstützte die erste Suche. Mit Einsatzfahrzeugen wurden die Straßen rund um den Unfallort abgesucht. Ebenfalls wurde die Temperatur im  Innenraums des Unfallfahrzeuges mit der Wärmebildkamera gemessen.  Es konnte nur eine Erwärmung des Fahrersitzes festgestellt werden, wodurch man weitere Insassen ausschließen konnte.

Mit Eintreffen der Einsatzleitung der Rettungshunde Niederösterreich wurde das weitere Vorgehen besprochen. Zahlreiche Organisationen arbeiteten schließlich Hand in Hand: Autobahnpolizeiinspektion, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Rettungshunde Niederösterreich, ÖHU Suchhundestaffel und Rettungshundebrigade. Vier Stunden nach der ersten Alarmierung waren die unmittelbar umliegenden Bereiche entlang der Unfallstelle durchsucht.

Nach einer Lagebesprechung erweiterten die Einsatzkräfte der Hundestaffeln ihren Suchradius und kontrollierten bis 6 Uhr morgens die Wege und Felder rund um den Unfallort. Hierfür waren keine Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Unterstützung mehr notwendig, weshalb seitens der Feuerwehren Krems und Palt um 4:30 Uhr die Suche beendet wurde. Doch die Suche blieb ohne Erfolg.

Weitere Informationen: www.feuerwehr-krems.at


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