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GALLNEUKIRCHEN. In Dumbraveni/Elisabethstadt und Sebes/Mühlbach hat das Diakoniewerk, basierend auf seinem knapp 10-jährigen Rumänien-Engagement, im Juli 2015 zwei Nachmittagsbetreuungen für Kinder und Jugendliche eröffnet, mit dem Ziel den betroffenen jungen Menschen eine Chance auf Bildung zu ermöglichen und sie damit in ihrer schulischen, wie sozialen Entwicklung zu begleiten.
 

Kindern soll ein Weg aus der Armut ermöglicht werden. Foto: Diakoniewerk
Kindern soll ein Weg aus der Armut ermöglicht werden. Foto: Diakoniewerk

Ihre Eltern sind vielfach damit beschäftigt, mit dem Kindergeld das Nötigste für die Familien sicher zu stellen. Einkommen aus einem gesicherten Arbeitsverhältnis fehlt aufgrund der nicht vorhandenen Arbeitsplätze meist. Der Schulbesuch und die Ausbildung der Kinder sind damit nebensächlich geworden. Die Nachmittagsbetreuung soll hier Abhilfe schaffen. Durch die gezielte schulische Förderung, die Wiederholung der Inhalte und durch die Vermittlung anderer relevanter Inhalte, wie soziales Verhalten, soziales Miteinander, Verhaltens- und Umgangsformen, sollen das Wissen und die sozialen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen erweitert werden und mögliche spätere Berufschancen greifbar werden. „Das Diakoniewerk setzt bewusst auf Präventionsarbeit mit Kindern, insbesondere durch Bildung, als den entscheidenden Schlüssel für den Weg aus der Armut und Ausgrenzung. Bildung, wie sie in der Nachmittagsbetreuung geschieht, eröffnet Kindern aus unvorstellbar schwierigen sozialen Verhältnissen die Chance auf eine Zukunft, in der gesellschaftliche Teilhabe auch für sie möglich wird“, erklärt Rektorin Christa Schrauf.

Die ersten Erfolge

„Die Kinder in Sebes haben bereits viel bessere Schulnoten, und die festen sozialen Regeln, die sie in unserer Nachmittagsbetreuung lernen, zeigen sich positiv im Miteinander der Kinder. In Dumbraveni kommen die Kinder aus einer anderen sozialen Schicht. Dort ist schon der tägliche Schulbesuch ein Erfolg, auch die Leistungen sind besser geworden. Hier arbeiten wir verstärkt mit den Eltern, um ihnen die Bedeutung von Bildung nahezubringen“, so Ana Palcu, verantwortlich für die Einrichtungen des Diakoniewerkes in Rumänien.<


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