Ewige Erinnerungen an die Schattenseiten
GALLNEUKRICHEN. Die Region um Gallneukirchen hat mehrere Mahnmale, die an die Schattenzeiten der demokratischen Grundrechte in unserem Land erinnern.

Am Platz um die katholische Pfarrkirche ist das Denkmal mit dem Text: „An der Weltkriege Opfer mahnen ragende Kreuze den Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege.“ In dieses Mahnmal sind die Namen von 231 Menschen aus der Pfarre Gallneukirchen eingeschrieben, denen in den Weltkriegen ihr Leben genommen worden ist. Oder im Park um das Haus Bethanien steht der markante Gedenkstein mit Satz: „Tue deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. Den 64 Menschen, Kindern und Erwachsenen, weggeholt und ermordet, Opfer der Gewaltherrschaft des dritten Reiches am 13. und 31. Jänner 1941.“
Opfer der Nazis
Das Mahnmal in Treffling ist wiederrum gestaltet mit einem unbehauenen Felsblock in der Wiese und versenkten Namenstafeln. Erinnert wird, dass hier in den letzten Kriegstagen Bürger aus Freistadt, Peilstein, Steyr und aus Linz hingerichtet worden sind, weil sie Widerstand gegen Wahnsinnsbefehle der Nazi-Diktatoren leisteten, weil sie vom System Ausgegrenzten geholfen hatten. Die Linzer Hitlerjugend musste diese Exekutionen vollziehen


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