„Ich muss einen Beitrag leisten, um die Welt sozial gerechter zu machen“
GALLNEUKIRCHEN. Im August wird Jonathan Böhm seine Zelte in Österreich abbrechen, um in Indien bei einem Projekt, das Straßenkindern und obdachlosen Jugendlichen ein neues Zuhause, Unterkunft und elementare Verpflegung sowie Bildungschancen bietet, mitzuarbeiten. Eine Aufgaben, die den jungen Mann wohl das ganze Leben prägen wird.

Armut, Schmutz, Kinder, die betteln, um zu überleben, schlechte Gesundheitsversorgung und keine Wohnungen. Bilder, die man zwar aus dem TV kennt, aber lieber aus dem Gedächtnis streicht. Das gilt für viele, jedoch nicht für Jonathan Böhm, der seinen Zivildienst im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh absolvieren wird. Ein Jahr wird der junge Mühlviertler das Projekt der Salesianer Don Boscos mit seiner Arbeit unterstützen. „Ich will ich die Zeit meines Zivildienstes so gut wie möglich nützen, um Menschen in der Welt zu helfen, die zu den Ärmsten der Armen gehören. Kinder, die auf sich allein gestellt und mittellos auf der indischen Straße leben gehören da auf jeden Fall dazu“, erklärt Böhm der sein Engagement auf mit einem Satz auf den Punkt bringt: „Ich muss einen Beitrag leisten, um die Welt sozialer zu machen.“
Meinungsbildung und Bewusstsein
Böhm ist auch wichtig, vor Ort Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, wer er erklärt: „Das Erlebte kann ich mit Bekannten, Freunden und anderen Interessierten in Österreich teilen Das kann, so hoffe ich, auch ein bisschen zur Meinungsbildung und zum besseren Bewusstsein über Entwicklungspolitik und globale Ungleichheit in meinem persönlichen Umfeld beitragen.“
Informationen
Auf www.jonathan-india.org wird Jonathan Böhm über seine Erlebnisse in Indien berichten. Informationen zum Projekt der Salesianer Don Bosco auf www.njbb.org


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden