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Bezirk/Oberösterreich. Jene, die sich auf Bällen oder Faschingsfeiern vor dem Tanzen drücken, sollten sich vor einer gefährlichen Katerquelle hüten: dem Alkohol. Ausreichend Wasser trinken, keine Alkoholsorten durcheinander zu sich nehmen und vorher etwas essen, auch wenn es nur ein Faschingskrapfen ist.

Im Fasching besonders gefährlich – zu viel Alkohol. Die Folgen sind Kopfschmerzen und Übelkeit. Foto: Wodicka

Hier sind wir beim Thema Ernährung angelangt, denn der Faschingskrapfen hat, je nach Art und Größe, rund 400 Kalorien und mit den weiteren Süßigkeiten oder Essen vom Buffet ist man schnell über seinem Tagesbedarf angelangt. Wer in der Früh ausgewogen und gut frühstückt, kalorienbewusst auf die nächste Party geht und zum Beispiel zum grünen Salat statt zum Erdäpfelsalat mit Mayonnaise greift, kann nach der Feier ohne schlechtes Bauchgefühl ins Bett gehen. Wer sich doch am nächsten Tag etwas schlapp fühlt, sollte gegen den Kater vitaminhaltige Fruchtsäfte trinken und saure oder salzige Lebensmittel essen. „Und im besten Fall kann man sich ja den Vorsatz nehmen, bei der nächsten Feierlichkeit mehr zu tanzen und weniger Alkohol zu trinken“, rät Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer für Oberösterreich. Denn lädierte Tanzbeine kann man auf angenehme Art behandeln: mit einem Fußbad und einer Massage.

Länger als Aschenputtel durch die Nacht tanzen

Um Probleme mit Beinen oder Füßen zu vermeiden, muss natürlich das Schuhwerk passen. „High Heels sind kurzfristig für eine Ballnacht okay, strapazieren den Fuß aber ziemlich schnell“, sagt Ernst An der Lan, Facharzt für Orthopädie sowie Vertreter der Fachgruppe für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie der Ärztekammer für Oberösterreich. „Das ist bei Männern einfacher, die haben keine Probleme bei der Schuhauswahl.“ Eifrige Tänzer sollten deshalb geeignetes Schuhwerk wie Tanzschuhe tragen. Diese geben dem Fuß Bewegungsfreiheit und vermindern durch die spezielle Sohle das Sturzrisiko. Die Schuhe sollten bequem sein und bereits beim Anprobieren keinen Druck auf die Füße ausüben, immerhin möchte man ja nicht bereits zu Mitternacht wie Aschenputtel vom Ball verschwinden. Je höher und spitzer der Schuh, desto unangenehmer wird es, ihn zu tragen, da man beim Gehen und Tanzen automatisch nach vorne rutscht und somit den Druck auf die Zehen erhöht. Neue Schuhe sollte man unbedingt vorab etwas eingehen.


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