„Das Glück strahlt auf den Helfer zurück“
GALLNEUKIRCHEN. Beim internationalen Tag der Freiwilligentätigkeit am 5. Dezember stehen Ehrenamtliche im Vordergrund.

Das steigende Engagement aus der Bevölkerung ist für das Diakoniewerk von unschätzbarem Wert. Österreichweit arbeiten 800 Freiwillige im Diakoniewerk mit. Helga N. ist seit Mai in einer Wohneinrichtung des Diakoniewerks für Menschen mit Behinderung freiwillig tätig. Sie besucht einen Jungen im Alter von sechs Jahren zwei Mal die Woche und verbringt Zeit mit ihm – meistens gehen die beiden spazieren.
Zuwendung schenken
„Ich bin dadurch, dass mein Mann verstorben ist, wieder nach Gallneukirchen gezogen und nachdem ich nun mehr Zeit habe, wollte ich mir wieder etwas Freiwilliges suchen. Ich möchte anderen Zuwendung schenken und finde, das Glück strahlt auf den Helfer zurück“, ist Frau N. überzeugt. Fragt man Helga N. was sie aus diesen Besuchen mitnimmt, so antwortet sie: „Es ist für mich eine große Bereicherung und ich sehe auch wie sich der Bub positiv entwickelt. Er lacht sehr viel. Ich bin dankbar, dass ich ihm helfen kann. Die Dankbarkeit kommt auch zurück. Hinterher ist so viel Freude in mir.“
Konkrete Vorstellungen
„Freiwilliges Engagement hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Viele Menschen wollen sich kurzzeitig an einem Tag engagieren. Dann gibt es wieder junge Senioren, die aus einem sehr aktiven Wirtschafts- und Geschäftsleben in die Pension wechseln und sich einbringen wollen mit sehr konkreten Vorstellungen“, sagt Isabel Beuchel, Freiwilligenkoordinatorin im Diakoniewerk.


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