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GALLNEUKIRCHEN. Der diesjährige Diakoniepreis der Evangelischen Kirche in Österreich für Sozialprojekte mit „sichtbarem Innovationspotential“ geht an das Gastro-Konzept „Kowalski“ des Diakoniewerks.

Das Café Kowalski wurde mit dem Diakoniepreis ausgezeichnet. Foto: Uschmann/epd
Das Café Kowalski wurde mit dem Diakoniepreis ausgezeichnet. Foto: Uschmann/epd

Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen des Reformationsempfangs im Wiener Odeon-Theater von Synodenpräsident Peter Krömer und Volkmar Angermeier, Vizepräsident der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die den mit 10.000 Euro dotierten Preis seit 18 Jahren stiftet. In dem integrativen Café Kowalski, das bereits an fünf Standorten in Oberösterreich, unter anderem in Gallneukirchen, und Salzburg betrieben wird, arbeiten Menschen mit Behinderung, die von ausgebildeten Gastronomiefachkräften begleitet werden.

Sinnstiftende Arbeit 

Den Mitarbeitenden wird dadurch eine sinnstiftende Tätigkeit geboten, die soziale Kontakte fördert und Vorurteile abbaut. Der kulinarische Fokus liegt vor allem auf regionalen Produkten und der vegetarischen und veganen Küche. Auch Kunst spielt an allen Standorten eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Verleihung betonte Krömer, dass das heuer ausgezeichnete Projekt ein Vorzeigemodell für Inklusion sei: „Menschen mit Behinderung leisten im Kowalski eine besonders wertvolle Tätigkeit – vor allem in der Begegnung mit den Besuchern geschieht wechselseitiges Lernen.“ 

Wirtschaftliches Handeln und soziales Engagement verbinden

Für Angermeier, komme mit der Unterstützung zum Ausdruck, dass die Grundsätze von Friedrich Wilhelm Raiffeisen auch heute noch gelten: Wirtschaftliches Handeln müsse auch mit sozialem Engagement verbunden sein. Grenzen verschwindenJosef Scharinger, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks, betonte, dass die Cafés – die Projektidee dazu entstand im Zuge der Generalsanierung des ehemaligen Mutterhauses Bethanien im Zuge der Landesausstellung – „exklusiv inklusiv“ Gastfreundschaft ausdrücken wollen. „Gleichzeitig verschwinden dadurch Grenzen, die sonst leider noch erlebbar sind.“ 


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