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GALLNEUKIRCHEN. Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer besuchte mehrere Einrichtungen des Evangelischen Diakoniewerks. Am Programm standen der Revital-Shop und Sozialmarkt Gallneukirchen, das Haus Abendfrieden sowie das Haus Bethanien und die EDV-Werkstätte Hagenberg.

  1 / 2   Diakoniewerk Geschäftsführer Gerhard Breitenberger und Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer mit Künstlern des Theater Malaria. Foto: Diakoniewerk

Gerstorfer konnte sich vor Ort ein Bild von den Einrichtungen machen und suchte das Gespräch mit den Mitarbeitern. Begleitet wurde sie von den beiden Geschäftsführern des Diakoniewerks Gerhard Breitenberger und Johann Stroblmair. Das Haus Abendfrieden in Gallneukirchen ist ein Vorzeigeprojekt der Seniorenarbeit mit Schwerpunkt Demenz, in dem besonders die Herausforderungen und zukünftigen Wege in der Altenpflege und –betreuung diskutiert wurden. Aber auch die Beschäftigungsprojekte für Menschen mit Beeinträchtigungen waren von großem Interesse. Menschen mit Beeinträchtigungen werden ihre Fähigkeiten oft von vornherein aberkannt. Sie haben es immer noch schwer, ihre Stärken im Arbeitsmarkt einzubringen. Dabei gibt es schon jetzt zahlreiche Formen der Beschäftigung, durch die sie einen Beitrag zur Wirtschaft und Gesellschaft leisten können. „Mein Ziel ist es, den Anteil dieser integrativen Beschäftigungsformen zu erhöhen“, sagt Gerstorfer.

Mehr Selbstbestimmung

Das Sozialressort forciert bereits seit Jahren die Integrative Beschäftigung, mit dem Ziel, dass Menschen mit Beeinträchtigungen mehr Selbstbestimmung erlangen können. Dafür arbeitet das Land Oberösterreich mit Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, wie dem Diakoniewerk zusammen. „Das Diakoniewerk setzt verstärkt auf die integrative Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Neben unseren integrativen Betrieben begleiten wir Menschen mit Behinderung, die am ersten Arbeitsmarkt beschäftigt sind“, sagt Breitenberger. Durch die Beschäftigung mitten in der Gesellschaft erleben sie, dass sie selbst einen wichtigen Beitrag in der Wirtschaft leisten. Der Wechsel aus einer Werkstätte in die Integrative Beschäftigung ist auch ein wichtiger Lernschritt - von einem geschützten in einen weniger geschützten Bereich.


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