Gleichstellung: SPÖ-Frauen fordern Bürger auf die Stimme zu erheben
BEZIRK. Die SPÖ-Frauen Urfahr-Umgebung rufen alle Bürger auf, gerade jetzt, unter Schwarz-Blau, ihre Stimme zu erheben und mehr Gleichstellung einzufordern.

„Wenn Frauenpolitik im Regierungsprogramm zur Fußnote verkommt und alles getan wird, um Frauen den Spagat zwischen Beruf und Familie zu erschweren – dann ist es Zeit für ein neues Frauenvolksbegehren!“, erklärt Allen-Stingeder, SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Urfahr-Umgebung, ihre Unterstützung für das Frauenvolksbegehren. Bisher haben über 3000 Menschen im Bezirk Urfahr-Umgebung die Unterstützungserklärung unterzeichnet.
Solidarität ist gefragt
Allen Stingeder: „Dass die Frauen von der schwarz-blauen Retro-Politik nichts Gutes erwarten können, ist offensichtlich. Frauenpolitik wird einzig als Familienpolitik begriffen und selbst die funktioniert in Oberösterreich nicht, wie die überfallsartige Einführung von Kindergartengebühren für die Nachmittagsbetreuung zeigt: Wegen der neuen Gebühren melden viele Eltern ihre Kinder von der Nachmittagsbetreuung ab, Gruppen werden zusammengelegt oder sogar aufgelassen, Personal reduziert.“ Für die Bezirksfrauenvorsitzende ist es in Zeiten wie diesen wichtig, Position zu beziehen und für Frauenrechte zu kämpfen: „Es ist ein starkes Zeichen gegen das Machtmauscheln in Männerbünden und das Zurückdrängen von Frauen aus allen gesellschaftspolitischen Bereichen. Das Frauenvolksbegehren ist eine Initiative von Frauen für Frauen mit Unterstützung von solidarischen Männern für ein menschengerechtes Leben. Und das ist gut so.“


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