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GALLSPACH. Die Sängerin Ina Regen aus Gallspach arbeitet im Moment an ihrem neuen Album. Tips hat mit ihr über die aktuelle Situation, den Frühlingsanfang und Dialekt gesprochen.

Ina Regen veröffentlicht ihr neues Album „Rot“ im September. Foto: Petra Albrecht
Ina Regen veröffentlicht ihr neues Album „Rot“ im September. Foto: Petra Albrecht

Tips:Woher stammt der Titel des neuen Albums „Rot“?

Ina Regen: Rot ist für mich die Farbe des Lebens und bei der Arbeit zum Album ist mir aufgefallen, dass sich ein roter Faden durch mein Leben zieht. Das Album dreht sich darum, was es bedeutet ein Mensch zu sein, zu lernen, wie man lebt.

Tips:Demnächst sind Konzerte in der Hoamat, in Eferding und Peuerbach geplant. Wie ist es „dahoam“ aufzutreten?

Ina Regen: Es ist definitiv anders, die Leute sind skeptischer. Bei meinem letzten Auftritt in Grieskirchen hatte ich das Gefühl, viele wollen sich ein Bild von dem Hype machen. Und es ist immer schön, bekannte Gesichter zu entdecken.

Tips:Was bedeutet es für dich, im Dialekt zu singen?

Ina Regen: Es gibt nichts, was mir näher ist als der Dialekt. Deshalb ist es für mich nur logisch, so zu singen. Mein Philosophielehrer hat immer gesagt: „Kunst muss eine Heimat haben“, und das setze ich in meiner Musik um, indem ich dem oberösterreichischen Dialekt treu bleibe. Als ich angefangen habe Musik zu machen, gab es noch keine Künstlerinnen, die auf Deutsch gesungen haben, das hat sich erst mit Starmania und Christina Stürmer geändert.

Tips:Die erste Single deines Albums „Leuchten“ beschreibt den Frühlingsanfang, den wir zurzeit alle eher drinnen verbringen. Wie gehst du damit um?

Ina Regen: In „Leuchten“ geht es ja auch um den Frühling eines jeden Einzelnen, den wir alle in uns tragen. Ich möchte meinen Hörern mitgeben, dass jeder zu seinem eigenen Licht finden kann. Auch die Menschheit kann einen Frühling haben und nicht nur die Natur. Für mich ist es im Moment wichtig, zumindest einmal am Tag die Wohnung zu verlassen und spazieren zu gehen.

Tips:Was möchtest du deinen Fans aktuell mitgeben?

Ina Regen: Ich bin gerade viel mit meinen Hörern in Kontakt und viele von ihnen entdecken gerade neue Seiten an sich, zum Beispiel, dass sie gerne kochen oder sich mehr bei Freunden und Familie melden. Ich bestärke sie darin, diese Eigenschaften auch in Zukunft beizubehalten, so kann man solchen Situationen im Nachhinein Sinn verleihen.

Tips:In „Wie a Kind“ singst du: „Is e ois egal oder hod ois an Sinn?“. Wie würdest du diese Frage beantworten?

Ina Regen: Die Antwort ist in beiden Fällen diesselbe. Wenn alles egal ist, kannst du machen, was du willst und wenn alles Sinn ergibt, solltest du das auch tun. Es gibt keine Fehler, außer sich etwas nicht zu trauen.

Ina Regen

Album „Rot“ erscheint

am 19. September,

Geplante Auftritte:

Hoamat Open Air, 10. Juli,

Melodium Peuerbach, 22. Oktober,

Bräuhaus Eferding, 27. November


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