Garstner Florianis bei Schneechaos in Rosenau
STEYR-LAND/KIRCHDORF. Während sich im Raum Steyr weniger winterliche Stimmung einstellt, sieht die Lage im nur 65 Kilometer entfernten Rosenau am Hengstpass ganz anders aus. Der starke Schneefall der letzten Wochen ließ die Gemeinde im Chaos versinken, dem die örtlichen Feuerwehren alleine nicht mehr Herr werden konnten.

Durch die immer größere Last auf Dächern und Bauwerken, spitzte sich die Situation vergangene Woche derart zu, dass auch Unterstützung aus anderen Bezirken angefordert wurde. Neben Einsatzkräften der Polizei, der Bergrettung und des Bundesheeres, wurden auch die Feuerwehren der F-KAT-Züge des Bezirkes Steyr-Land zu Hilfe gerufen.
Garstner rückten aus
An drei Tagen war etwa die Feuerwehr Garsten mit insgesamt 28 Mann vor Ort, um die Kameraden in Rosenau zu unterstützen. In 420 Stunden wurden Dächer vom Schnee befreit und im Rahmen der EFU (Einsatzführungsunterstützung) organisatorische und koordinierende Aufgaben übernommen.
Der reibungslose Ablauf, die Dankbarkeit der Hauseigentümer und eine außergewöhnliche Hilfsbereitschaft spiegelten sich in der motivierten Stimmung aller Einsatzkräfte wider. Trotz der enormen körperlichen Belastung waren alle mit vollem Eifer dabei und nahmen sich bereitwillig Urlaub, um anzupacken.
Verpflegung für Helfer
„Erwähnt seien dabei auch jene Personen, die seit einer Woche beinahe rund um die Uhr im Feuerwehrhaus Rosenau dafür sorgen, dass sich die Einsatzkräfte erholen können“, berichtet Marie-Sophie Gahler von der FF Garsten. Eine hervorragende Verpflegung, die Freundlichkeit der Helferinnen und die Dankbarkeit für den Einsatz aller angereisten Florianis zeugten von größter Wertschätzung.


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